schurkenturm

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Türme
Von weit hin sichtbar und hoch in den Himmel ragend

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Äußerer Ringmauerturm

Altheimer Straße
72160 Horb am Neckar
Stadtteil: Horb
Äusserer Ringmauerturm 15. Jahrhundert Errichtung der Ringmaueranlage im Tal. Mit seinen Schießscharten schützte der über dem Torwärterhäuschen des Altheimer Tores gelegene äußere Ringmauerturm zusammen mit vier weiteren Rundtürmen und vier Halbrondellen den Teil des äußeren Stadtmauerringes, der sich um die Vorstadt im Tal legte.  Diese Wehranlage war im 15. Jahrhundert nach dem modernsten Stand der Waffentechnik erstellt worden, und die wehrhaften Horber Bürger verteidigten hier die Stadtmauer mit schweren Hakenbüchsen, die den anrückenden Feind bereits dann in Angst und Schrecken versetzten, wenn er bloß die glimmenden Lunten roch.

Text zusammengestellt von Joachim Lipp
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Innerer Ringmauerturm

Ringmauerweg
72160 Horb am Neckar
Stadtteil: Horb
Innerer Ringmauerturm Der mittlere Wehrturm der Ringmaueranlage am Kuglerhang wurde im Jahre 1480 fertiggestellt. Das der Stadtseite zugewandte Reiterbild wurde 1968 durch den Künstler Paul Kälberer erneuert. Im Ringmauerturm mit dem Reiterbild unterhält der Kultur- und Museumsverein ein wehrgeschichtliches Museum.

Text zusammengestellt von Joachim Lipp
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Luziferturm

Neckarstraße
72160 Horb am Neckar
Stadtteil: Horb
Luziferturm 1273 genanntes Stadttor, Hexengefängnis. Von West nach Ost führend gewährte das 1273 genannte innere Ihlinger Tor Einlass in die von einer nahezu rechteckigen Stadtmauer umschlossene Horber Altstadt, weshalb dieses Stadttor dem Morgenstern zufolge auch Luziferturm genannt wurde. Im zweiten Stockwerk des Torturmes diente hinter der kleinen Fensteröffnung links von der oberen Schießscharte die aus Holzbohlenwänden gezimmerte "Ruebkammer" als Hexengefängnis. Hier mussten am Beginn der Neuzeit viele unschuldige Opfer dieses Massenwahnes zwischen den "gütlichen und peinlichen" Verhören auf den Folterknecht oder nach gesprochenem Urteil auf den Scharfrichter harren. Heute ist der Aufenthalt dort wesentlich angenehmer, nachdem im Torturm in den achtziger Jahren eine Gaststätte eingerichtet worden ist.

Text zusammengestellt von Joachim Lipp
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Schurkenturm

Schurkenturm
Oberamteigasse
72160 Horb am Neckar
Stadtteil: Horb

SchurkenturmMitte 14. Jahrhundert Stadtturm in Schalenbauweise, 18./19. Jahrhundert Gefängnis

Die Erweiterung der ursprünglichen Stadt auf dem Bergsporn erfolgte auffällig schnell nach der Stadtgründung. Der in Schalenbauweise errichtete Stadtturm ist Teil der ersten Stadterweiterung und wurde der schon bestehenden Mauer nachträglich hinzugefügt, um die gefährdete Westseite der Stadt gegen den steil ansteigenden Schütteberg besser zu schützen. Die Formgebung der Buckelquader verweist auf eine Entstehung zur Mitte des 14. Jahrhunderts. Von diesem Wehrturm aus wurde die Verteidigung der Stadtmauer organisiert und befehligt. Bereits im 18. Jahrhundert verhalf die Verwendung als Gefängnis dem Diebs- oder Schurkenturm zu seinem Namen. Die neue württembergische Herrschaft richtete 1822 im Turm vier feste, beheizbare Kriminalgefängnisse und eine Gefangenenwärterwohnung ein. Dabei wurde der mit einem Walmdach versehene Fachwerkdachstuhl abgebrochen und durch ein Zeltdach ersetzt. Die Turmstube beherbergt heute ein Wanderheim des Schwäbischen Albvereines.

Tipp:
Über die Stadtinformation Horb können Sie eine Stadtführung buchen, bei der eine Besichtigung des Schurkenturms möglich ist.
Stadtinformation Horb, Mühlener Straße 2, 72160 Horb am Neckar, Telefon: 07451 901-200, E-Mail: stadtinfo@horb.de


Text zusammengestellt von Joachim Lipp

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Schütteturm

72160 Horb am Neckar
Stadtteil: Horb
Schütteturm 1422 als Wachtturm erbaut, 1900 erneuert als Aussichtsturm. Der Wachtturm wurde 1422 zum Schutz gegen die Grafen von Zollern zur Zeit der Städtekriege erbaut, als die Grafschaft Hohenberg an ein Konsortium von 19 schwäbischen Reichsstädten verpfändet war. Im Jahr 1900 erfolgte die Erneuerung als Aussichtsturm durch drei Horber Vereine.

Text zusammengestellt von Joachim Lipp

Sommerhaldenturm

Sommerhaldenturm
Marktplatz 13
72160 Horb am Neckar
Stadtteil: Horb

Sommerhaldenturm Der in die Südfassade des sogenannten Ederschen Hauses integrierte dreigeschossige Turmstumpf springt etwa aus der Mitte des ältesten südlichen Stadtmauerzuges vor, dessen Verlauf entlang der Sommerhalde noch durch die Rückseiten der Häuser nachvollziehbar ist. Der sogenannte Sommerhaldenturm besaß mit seinem Spitzdach eine beachtliche Höhe und ragte auffällig aus der markanten Stadtsilhouette heraus. Der ehemals sehr hohe Turm wurde im fortgeschrittenen 14. oder erst im 15. Jahrhundert erbaut und besaß keinerlei Wehrfunktion, sondern war ein symbolhafter Stadtturm, der in unmittelbarer Nähe des am Marktplatz gelegenen Rathauses stand.

Text zusammengestellt von Joachim Lipp

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