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Stadtnachricht

Gemeinderat bringt KV-Terminal im Industriegebiet auf den Weg


Steigendes regionales Aufkommen im Containerimport und -export über die Nordseehäfen erzeugen aktuell eine steigende Nachfrage im "Kombinierten Verkehr" (KV), also dem Transport von Gütern, bei dem der überwiegende Teil der zurückgelegten Strecke mit der Bahn, mit der Binnen- oder Seeschifffahrt bewältigt und der Vor- und Nachlauf auf der Straße so kurz wie möglich gehalten wird. In der Region ist momentan der Zeit- und Kostenaufwand des Straßenvor- bzw.- nachlaufs zu bestehenden KV-Terminals gegenüber dem durchgehenden Straßentransport nur bedingt wettbewerbsfähig. Deshalb ist das bevorzugte Verkehrsmittel nach wie vor der LKW-Straßentransport. Das soll sich durch das neue KV-Terminal im Industriegebiet Horb a. N. ändern. Künftig soll der regionale Güterverkehr mittels kurzer LKW-Anfahrt zum Industriegleis transportiert und von dort über die Schiene in Richtung Norden gelangen und umgekehrt. Große international agierende Unternehmen aus der Region könnten zukünftig als Kunden gewonnen werden. Auch bestehende Unternehmen im Industriegebiet könnten das verbesserte Gleisnetz nutzen. Die Pläne hierzu haben die Vorhabenträger am Dienstag, 28. Juli 2020 dem Horber Gemeinderat vorgestellt. Um die nötige Aufstelllänge zu erhalten, soll das bestehende Ladegleis auf 400 m verlängert werden. Neben dem eigentlichen KV-Umschlagplatz mit mobilen Anlagen soll u.a. noch ein Abfertigungsgebäude errichtet werden. Hierzu investiert der Vorhabenträger über 10 Mio. Euro, der Bund hat vor Kurzem eine Förderzusage für das Projekt gemacht. Die Betriebsführung des KV-Terminals wird deshalb auch gemäß den Förderrichtlinien ausgeschrieben und steht nach Fertigstellung allen Nutzern diskriminierungsfrei gegen Entgelt zur Verfügung. Zur Realisierung ist ein Planfeststellungsverfahren notwendig, dass vom Regierungspräsidium Karlsruhe betrieben wird. Der Gemeinderat stimmte dem Projektantrag zu, entsprechende Verträge sollen vorbereitet werden, worüber der Gemeinderat dann nochmal beschließen muss. 
Einen weiteren Baustein auf einer Fläche von ca. 4 ha stellt ein an das KV-Terminal angrenzendes Containerdepot mit Logistikanlagen dar. In einem ersten Bauabschnitt soll neben dem Containerdepot eine Halle gebaut werden. Eine spätere Erweiterung könnte folgen, dieses hängt aber von der Verfügbarkeit der Grundstücke ab. In Ergänzung des KV-Terminals und des Logistikbereichs sollen auf weiteren 4 ha von der Stadt Horb a. N. Gewerbeflächen entwickelt werden. Als nächsten Schritt hat der Gemeinderat sowohl für den Logistikbereich als auch die Gewerbeflächen die Verwaltung damit beauftragt, die Einleitung von zwei Bebauungsplanverfahren vorzubereiten und den Ortschaftsrat Altheim anzuhören. 

KV Terminal
KV-Terminal mit angrenzendem Containerdepot und Logistikanlage; die hintere Halle soll erst später gebaut werden.
Foto: Büro Gfrörer Gmbh & Co. KG
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