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Stadtnachricht

Verwechslung der Gespinstmotte mit dem Eichenprozessionsspinner


Derzeit erreichen die Stadtverwaltung Horb a. N. verstärkt Warnungen und Hinweise auf den Befall von Gehölzen mit dem Eichenprozessionsspinner. Bisher stellten sich diese glücklicherweise alle als "Fehlalarm" heraus. Die Verwechslung erfolgte mit der für den Menschen harmlosen Gespinstmotte. Deren Raupen haben einen ähnlichen Entwicklungszeitraum jetzt im Frühjahr und hängen in großen Trupps in Gehölzen und Bäumen. Das Gespinst, in dem sie sich vor Regen und Fressfeinden schützen, überzieht bisweilen ganze Hecken. Sie fressen diese Pflanzen fast kahl. Nach ihrer Entwicklung zur Motte erfolgt in der Regel ein Neuaustrieb der betroffenen Gehölze im Juni/Juli. Das Gespinst verschwindet mit der Zeit durch Wind und Regen, kann aber auch einfach weggeschnitten werden. Eine Gefährdung für Mensch und Haustier besteht nicht.

Zum Erkennen der Gespinstmotte und zur Unterscheidung mit dem gefährlichen Eichenprozessionsspinner sind folgende Merkmale wichtig:
  • 1. Den Eichenprozessionsspinner finden Sie tatsächlich nur an Eichen.
  • 2. Die Nester des Eichenprozessionsspinners sind bräunlich-weiße, sackartige Beutelgespinste an Stamm oder in Astgabeln von Eichen. Die Gespinstmotte dagegen überzieht verschiedenste Sträucher und Gehölze bisweilen komplett mit einem weißen Gespinst. Dies sieht zwar beängstigend aus, ist aber harmlos.
  • 3. Unterscheiden kann man die Raupenarten am Aussehen: Die unbehaarte Gespinstmotte ist grünlich- oder gräulich-gelb und hat je nach Art unterschiedlich viele Reihen mit schwarzen Punkten. Der Eichenprozessionsspinner ist gräulich-schwarz und komplett mit Brennhaaren bedeckt.
Wenn Sie nach dem Prüfen dieser Kriterien einen Befall mit dem Eichenprozessionsspinner an öffentlichen Flächen entdecken, melden Sie Ihre Beobachtung bitte der Stadtverwaltung Horb a. N., Fachbereich Technische Betriebe, Tel. 07451 901-186.

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