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Stadtnachricht

Tag der offenen Tür im Heizkraftwerk


Das neue Heizkraftwerk in der Horber Weststadt wurde Ende des letzten Jahres in Betrieb genommen und versorgt seither eine Vielzahl an öffentlichen und privaten Gebäuden mit regenerativer Energie. Das Gesamtprojekt erstreckt sich von der westlichen Stadionstraße bis zum Ihlinger Tor. Ein Großteil der Tiefbauarbeiten konnte mittlerweile abgeschlossen werden. Am Freitag, 31. Januar 2020 besteht die Möglichkeit, das neue Heizkraftwerk an der Kreuzung "An den Kelterwiesen" und "Fürstabt-Gerbert-Straße" in der Zeit von 14:00 bis 17:00 Uhr zu besichtigen.

Hierzu laden die Stadtwerke Horb a. N. alle Interessierten recht herzlich ein.
Heizkraftwerk

Wissenswertes über die neue Biomasse-Kraftwärmekopplungsanlage
Im neuen Heizkraftwerk erzeugt ein Holzvergaser in einem Pyrolyseprozess aus Pellets ein brennbares Gas, welches über ein Blockheizkraftwerk zur Wärme und Stromerzeugung verbrannt wird. Zwei Pufferspeicher mit 100 m³ Volumen dienen zur Speicherung der erzeugten Wärme und bieten die Möglichkeit, den Spitzenbedarf im Wärmeverteilnetz abzudecken.

Dadurch kann über die Biomasse ein breiteres Spektrum des Tagesbedarfs abgedeckt werden, ohne dass der zur Sicherung der Spitzenlast installierte Erdgasbrenntwerkessel zu häufig zuschalten muss.
Insgesamt konnten hierdurch eine ganze Reihe an Heizöl- und Erdgasheizungen ersetzt werden. Dadurch werden künftig in der Horber Weststadt für die Gebäudeerwärmung mehr als 1.050 Tonnen CO2 pro Jahr weniger erzeugt. 2.500 kW stehen in der ersten Ausbaustufe für die Verbraucher zur Verfügung. Eine Photovoltaikanlage auf dem Dach der Halle rundet das Gesamtkonzept eines möglichst hohen regenerativen Energieanteils für die Horber Weststadt ab.

Parallel zum Heizkraftwerk wurden auf privaten und öffentlichen Dächern Solaranlagen installiert, die zusammen mit dem Blockheizkraftwerk zusätzlich auch den regenerativen Strom für das Gebiet erzeugen und zur Verfügung stellen. Diese Kombination spielte beim Quartierskonzept eine wesentliche Rolle für die Stadtwerke Horb a. N., die hierdurch auch einen weiteren Beitrag für das Ziel der „Klimaneutralen Kommune Horb 2050“ beisteuern.

Damit das regenerative Stromangebot auch möglichst mit dem Bedarf gekoppelt werden kann, sind parallel zum 1,7 Kilometer langen Wärmeverteilnetz zu sämtlichen angeschlossenen Gebäuden auch Steuerkabel mitverlegt worden. Somit soll künftig auch die Möglichkeit bestehen, neben der Warmwasseraufbereitung und der Wärmeversorgung auch die Stromverbraucher entsprechend dem regenerativen Stromangebot zu- oder abzuschalten und somit den erzeugten Strom zeitgleich Vorort zu verteilen und zu verbrauchen.

Sollten noch mehr Anlieger und Gewerbebetriebe sich für einen Anschluss an dieses System entscheiden, so besteht die Möglichkeit, in der neuen Heizzentrale auch die Kapazitäten der Energieerzeuger zu erweitern und so sukzessive dem Bedarf anzupassen. Auch würden die Stadtwerke gerne noch weitere Photovoltaikanlagen auf ungenutzten Dachflächen für die Gebäudeeigentümer kostenlos installieren, um somit die Eigenversorgung im Quartier noch zu erhöhen. Dies spart weiteres CO2 ein und dient der regionalen Wertschöpfungskette, da nicht nur die Gebäudeeigentümer, sondern auch die Mieter von der Solardachinitiative der Stadtwerke Horb a. N. profitieren.
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Redakteur / Urheber
Stadtwerke Horb

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