Eine Gruppe Menschen steht mit Schaufeln vor einem Bagger und einem kleinen Sandhaufen, während sie bei einer Grundsteinlegung auf einer Baustelle posieren.
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Millioneninvestition in nachhaltige Wärmeversorgung

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Spatenstich für eine neue Heizzentrale auf dem Hohenberg

Mit der neuen Heizzentrale für den Hohenberg soll die bestehende Wärmeversorgung modernisiert und der Einsatz erneuerbarer Energien weiter ausgebaut werden. Oberbürgermeister Keßler begrüßte die Anwesenden Firmen- und Pressevertreter und Mitarbeitende der Stadtwerke beim Spatenstich im ehemaligen Kasernenareal und betonte die Bedeutung des Projekts für eine nachhaltige und zukunftsfähige Wärmeversorgung. Im Anschluss wurden das Gesamtprojekt und die geplante Anlagentechnik durch den Generalunternehmer Julius Gaiser Unternehmensgruppe vorgestellt. Der Baubeginn markiert damit einen wichtigen Schritt für die Weiterentwicklung der Wärmeversorgung auf dem Hohenberg und dem ehemaligen Kasernenareal.

Mehr Effizienz, weniger fossile Energien

Die neue Heizzentrale kombiniert verschiedene Technologien zur Wärmeerzeugung. Neben einer Biomasseanlage, die mit Holzhackschnitzeln betrieben wird, kommen eine Wärmepumpe und ein großer Wärmespeicher zum Einsatz. Dadurch soll die vorhandene Wärme effizienter genutzt und die Abhängigkeit von fossilen Energieträgern wie Gas und Öl verringert werden. Perspektivisch kann die Anlage einen wichtigen Beitrag zum Klimaschutz leisten, weil damit über 350.000 Liter Heizöl vermieden werden. Dadurch verringert sich der CO2-Ausstoß um 900 Tonnen pro Jahr.  Die Wärmeversorgung soll weiterhin den Hohenberg und das ehemalige Kasernenareal umfassen. Nach der Montage der technischen Anlagen im Jahr 2027 soll die neue Heizzentrale im ersten Quartal 2028 in Betrieb gehen. 

Bundesförderung unterstützt die neue Heizzentrale

Mit der neuen Heizzentrale investiert die Stadt 7,8 Millionen Euro in eine effizientere und nachhaltigere Wärmeversorgung in Horb. Das Vorhaben wird mit rund 3,4 Millionen Euro durch die Bundesförderung für effiziente Wärmenetze (BEW) unterstützt. Damit werden etwa 40 Prozent der Gesamtkosten durch Fördermittel gedeckt.

Redaktion

Stadtwerke Horb