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Das Gebäude wurde 1519 errichtet. Das schiefwinklige Haupthaus des sogenannten Stubenschen Schlösschens steht mit seiner Westfront auf der inneren Stadtmauer. Die Mauer verlief vom Schurkenturm die steile Schloßhalde hinunter bis zum Mühlkanal. Das Haus wurde 1706 von der verwitweten Maria Johanna von Stuben gekauft, die aus dem Geschlecht der Freiherren von Hohenberg stammte. Dieses Geschlecht war aus der morganatischen Ehe von Erzherzog Ferdinand II. von Österreich-Tirol mit der Augsburger Bürgerstochter Philippine Welser hervorgegangen.
Über dem Eingangstor zum Arkadenhof sieht man das Allianzwappen derer von Stuben und des eingeheirateten Johann Franz von Barille. Um 1760 hat die Tuchhändlerfamilie Geßler in dem Gebäude eine Seidenmanufaktur und Färberei eingerichtet. 1880 ist dann das Bildhaueratelier von Peter Paul Hausch als nächste Werkstatt dazugekommen. 1984 wurde das Stubensche Schlösschen saniert und dabei neben Eigentumswohnungen auch eine Gaststätte eingerichtet.