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Museen, Heimatgeschichte, Kunst
Fachbereich 2 - Familie, Bildung und Kultur, Museen, Heimatgeschichte, Kunst +1 Weitere
Jeden Sonntag von 14:00 bis 17:00 Uhr
Mittwochs von 16:00 bis 18:00 Uhr (nach vorheriger Anmeldung)
Im Ortskern von Rexingen war bis in die 1930er Jahre die Synagoge das religiöse Zentrum einer der größten jüdischen Landgemeinden in Württemberg. Am 9. November 1938 wurde sie geschändet, angezündet, gelöscht und dann der jüdischen Gemeinde genommen.
Seit 1952 ist sie evangelische Kirche und heute ein Gedenk- und Lernort mit einer Fachbibliothek zur deutsch-jüdischen Geschichte. Im oberen Stockwerk, dem heutigen Kirchenraum, zeigen Fotos, wie das Leben der jüdischen Gemeinde Rexingen vor ihrer Auslöschung aussah. Im ehemaligen Hauptraum im Erdgeschoss befindet sich außerdem eine Ausstellung über die Auswanderung einer Gruppe Rexinger jüdischer Familien ins britische Mandatsgebiet Palästina. Sie verließen Nazideutschland im Jahr 1938 unter dem Eindruck zunehmender Entrechtung und gründeten am Ufer des Mittelmeers das schwäbische Dorf Shavei Zion.
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