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Stadtnachricht

Hundehaltung – Verunreinigungen durch Hundekot, Belästigungen durch freilaufende Hunde


Im Interesse eines geordneten Zusammenlebens sollte von jedem verantwortungsbewussten Hundehalter beachtet werden, dass die Hundehaltung dort seine Grenzen findet, wo die schutzwürdigen Belange und Interessen Dritter beeinträchtigt werden. Zu einer verantwortungsvollen Hundehaltung gehört selbstverständlich, dass der Hund nur dort seine Notdurft verrichten sollte, wo es andere nicht stört und auch nicht gegen die schutzwürdigen Grundstücksinteressen der Nutzungsberechtigten verstößt. Abgesehen davon, dass Hundekot an den Schuhen der Menschen als Belästigung und Ärgernis empfunden wird, ist jedoch auch zu beachten, dass Hundekot vor allem für spielende Kinder eine Gesundheitsgefährdung darstellt und bei Tieren über das Futter zu einer Übertragung von Krankheiten führen kann. Insbesondere wird darauf hingewiesen, dass die Verunreinigung des Futters durch Hundekot und die mit dem Hundekot ausgeschiedenen Parasiten eine große Gefahr für die Gesundheit landwirtschaftlicher Tiere und insbesondere für trächtige Rinder darstellen.

Ebenso ist darauf Rücksicht zu nehmen, dass sich andere Personen und vor allem Kinder durch frei umherlaufende Hunde gefährdet und verängstigt fühlen. Um die Gefährdung von Kindern, Spaziergängern und Radfahrern zu vermeiden, ist es unerlässlich, dass die Hunde umso mehr konsequent an der Leine geführt werden, je weniger der Hund folgsam und berechenbar ist. Im Innenbereich und insbesondere in der geschlossenen Ortslage ist weitergehend der geltende Leinenzwang zu beachten. Ergänzend zu diesen allgemeinen Verhaltensregeln wird noch auf folgende Bestimmungen in der Polizeilichen Umweltschutzverordnung der Stadt Horb a. N. hingewiesen:

Tiere und insbesondere Hunde sind so zu halten, dass niemand durch anhaltende tierische Laute (z. B. Bellen, Jaulen) mehr als nach den Umständen unvermeidbar gestört wird.

Tiere sind so zu halten und zu beaufsichtigen, dass niemand gefährdet wird. Im Innenbereich (§§ 30 – 34 Baugesetzbuch) sind auf öffentlichen Straßen und Gehwegen Hunde an der Leine zu führen. Zusätzlich ist es in Grün- und Erholungsanlagen untersagt, Hunde unangeleint umherlaufen zu lassen. Auf Kinderspielplätzen oder Liegewiesen dürfen Hunde nicht mitgenommen werden. Beim Ausführen von Hunden außerhalb des Innenbereichs und von Grün- und Erholungsanlagen ist ansonsten zu beachten, dass Hunde ohne Begleitung einer Person, die durch Zuruf auf das Tier einwirken kann, nicht frei umherlaufen dürfen.

Der Halter oder Führer eines Hundes hat dafür zu sorgen, dass der Hund seine Notdurft nicht auf Gehwegen, in Grün- und Erholungsanlagen oder in fremden Vorgärten verrichtet. Dennoch abgelegter Hundekot ist unverzüglich zu beseitigen.

Zuwiderhandlungen gegen diese Bestimmungen stellen eine Ordnungswidrigkeit dar und können mit einer empfindlichen Geldbuße geahndet werden.

Außerdem ist zu beachten, dass nach den Vorschriften des Landesnaturschutzgesetzes landwirtschaftlich genutzte Flächen während der sogenannten Nutzzeit – in der Regel Zeitraum zwischen Anfang März und Ende Oktober – nicht betreten werden dürfen. Dieses Betretungsverbot gilt selbstverständlich auch für Hunde. Wer im Übrigen die freie Landschaft betritt, ist zudem verpflichtet, die Hinterlassenschaften seines Hundes zu entfernen.


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