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Stadtnachricht

Neues Vorgehen bei der Kontaktpersonennachverfolgung im Gesundheitsamt (C 191 - 09.11.2021)


Das Ministerium für Soziales, Gesundheit und Integration Baden-Württemberg hat den Gesundheitsämtern empfohlen, die Kontaktpersonennachverfolgung in der Weise zu reduzieren, dass die neu gemeldeten positiv getesteten Fälle, sogenannte Indexfälle, nicht mehr kontaktiert werden. Ein Anruf des Gesundheitsamtes nach dem Erhalt eines positiven Testergebnisses soll damit entfallen. Mit diesem Vorgehen weicht das Sozialministerium ein weiteres Stück von seiner bislang harten Linie zurück.

Bereits Ende August 2021 erfolgte seitens des Ministeriums eine Anpassung des Vorgehens. Mit der seinerzeitigen Änderung erfolgte die Kontaktpersonennachverfolgung nur noch im Hinblick auf diejenigen Kontaktpersonen, die selbst zu vulnerablen Gruppen gehören, die in Einrichtungen mit diesem Personenkreis arbeiten oder sonst tätig sind. Eine Ermittlung weiterer, darüberhinausgehender Kontaktpersonen entfiel bereits zum damaligen Zeitpunkt.

Mit der jetzigen Empfehlung geht das Ministerium jedoch noch einen Schritt weiter, diesem Vorgehen schließt sich das Landratsamt Freudenstadt an. Ein Anruf an die neu positiv getesteten Personen durch das Gesundheitsamt erfolgt daher künftig nicht mehr. Da gemeldete Fälle nicht mehr kontaktiert werden, erfolgt auch keine Ermittlung von engen Kontaktpersonen mehr. Die Ressourcen der Gesundheitsämter werden so auf Ausbrüche, beispielsweise in Pflegeheimen und Kindertagesstätten, konzentriert. Ist ein solcher festzustellen, wird die Kontaktpersonennachverfolgung wieder aufgenommen.

Wichtig: Die Pflicht zur Absonderung sowohl von positiv getesteten Personen als auch von deren Haushaltsangehörigen bleibt weiterhin bestehen, da sich diese Pflicht direkt aus der Absonderungsverordnung Baden-Württemberg ergibt. Die Pflicht zur Absonderung ergibt sich also direkt aus dem Gesetz und ist nicht von einem Anruf des Gesundheitsamtes abhängig. Weiterhin gilt demnach, dass sich krankheitsverdächtige und positiv getestete Personen in Absonderung begeben müssen. Haushaltsangehörige Personen, die nicht geimpft sind, müssen sich ebenfalls weiterhin unverzüglich nach Kenntnis des positiven Testergebnisses der anderen im Haushalt lebenden Person absondern. (Stand: 4. November 2021)

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