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Stadtnachricht

Von der See bis zu den Alpen – Deutschland wird neu vermessen


Im Zuge der sechs Wochen dauernden GNSS-Messkampagne 2021 (Global Navigation Satellite System) der Arbeitsgemeinschaft der Vermessungsverwaltungen der Länder der Bundesrepublik Deutschland wurden bundesweit 250 geodätische Grundnetzpunkte (GGP), darunter 22 in Baden-Württemberg, von 35 hochmodern ausgerüsteten Vermessungsteams in ganz Deutschland vermessen. Ziele der Aktion sind, die Grundlagenmessung aus dem Jahr 2008 zu aktualisieren, die Bewegungen der Erdoberfläche zu erkennen und in einem einheitlichen geodätischen Bezugsrahmen darzustellen.

Einer dieser besonderen Vermessungspunkte befindet sich in Horb a. N.-Ihlingen. Die Vermessungstechnikerauszubildenden aus dem ersten und dritten Lehrjahr sowie die Vermessungsstudentin im Praxissemester Sarah Vogt vom Vermessungsamt Freudenstadt haben in Begleitung ihrer Ausbildungsbeauftragten Yvonne Greiner nicht nur einen persönlichen Einblick in die Kampagne bekommen, sondern durften auch selbst Hand anlegen.

Ein Vermessungstrupp aus Bayern startete am 6. Juli um exakt 10:00 Uhr seine Messung auf diesem Geodätischen Grundnetzpunkt parallel zu den anderen Messteams, die in Deutschland unterwegs sind. Die satelitengestützte Messung dauerte 24 Stunden, wodurch eine Lage- und Höhengenauigkeit von 1-2 Millimetern erreicht werden kann.

Das bayrische Team musste nach dem Freilegen des ein Meter tiefliegenden geodätischen Grundnetzpunktes das Stativ präzise aufstellen und befestigen, bevor gemessen werden konnte. Nach dem Aufsetzen der GNSS-Antenne auf das Stativ empfing diese sekundenweise Satellitensignale und gab sie an den verbundenen Laptop weiter. Mithilfe eines Nivelliergeräts wurden Höhenmessungen durchgeführt und alle sechs Stunden kontrolliert, ob sich die Höhe der GNSS-Antenne verändert hat.

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