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Stadtnachricht

Regenfälle verzögern Stauklappeneinbau


Die anhaltenden Regenfälle haben auch für ein Ansteigen des Neckarpegels in Horb gesorgt. Das verzögert auch den geplanten Einbau der Stauklappe an der Wehranlage in Horb, denn bei einem Wasserabfluss von mehr als 30 Kubikmetern pro Sekunde kann die 22 Meter lange Stauklappe nicht sicher in das Wehr eingehoben werden.

Am Dienstagabend wurde an der Messstelle in Horb die Marke von 2,50 Metern überschritten. Durch eine Regenpause am Mittwoch sank der Pegel zeitweise unter 1,50 Meter. Der Abfluss betrug aber immer noch über 50 Kubikmeter pro Sekunde. Für Mittwoch ist aufgrund der Wettervorhersage aber wieder mit steigenden Pegeln zu rechnen, was ein weiteres Arbeiten an der Wehrbaustelle unmöglich macht. Für das Einheben der Wehrklappe, wird ein Spezialkran mit einem rund 50 Meter langen Kranausleger und entsprechenden Gegengewichten benötigt. Weil es hierfür einer großen Aufstellfläche bedarf, muss die Dammstraße voll gesperrt werden. Um die Sperrung so kurz wie möglich zu halten, hatte die Energie Horb zusammen mit den Bau- und Lieferfirmen einen tagegenauen Zeitplan erarbeitet, der nun durch den hohen Wasserstand des Neckars nicht mehr gehalten werden kann. Die Stauklappe, die Mittwochnachts eintreffen soll, ist bereits seit zwei Tagen bzw. Nächten mittels eines Spezialtransports auf dem Weg nach Horb und muss auch an Ort und Stelle abgeladen werden. Allerdings gehen die Wetterprognosen von weiteren Regenfällen bis zum Wochenende aus. Solange kann die Klappe nicht in das Wehr eingehoben werden. Aufgrund der benötigten Aufstellfläche für den Spezialkran und die Stauklappe wird sich auch die Sperrung der Dammstraße, die eine weitläufige Umleitung des örtlichen und überörtlichen Verkehrs mit sich zieht, bis in die kommende Woche hinziehen.

Währenddessen versuchen die Beteiligten, eine kleinräumige Durchfahrt für PKW zu ermöglichen, solange die Baustelle ruht. Die großräumige Umleitung bleibt hingegen bestehen. Klar ist dennoch, dass durch die witterungsbedingte Verzögerung die Verkehrslage in und um Horb noch einige Tage länger angespannt bleiben wird. „Uns war klar, dass es schwierige Tage werden. Das die Sperrung nun noch länger dauert, nehmen die Horberinnen und Horber hoffentlich einigermaßen gelassen hin“, sagt Horbs Bürgermeister Ralph Zimmermann und versucht gar nicht erst, die aktuelle Umleitungssituation zu beschönigen.

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