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Stadtnachricht

Öffnung der Grundschulen und Kitas ab dem 22. Februar 2021 (C134 - 18.02.2021)


Das Kultusministerium Baden-Württemberg hat letzte Woche die Schulen, Kindertageseinrichtungen und Einrichtungen der Kindertagespflege über die schrittweise Öffnung ab 22. Februar 2021 informiert. Laut Ministerpräsident Winfried Kretschmann sollen die geplanten Öffnungen aber nur dann erfolgen, wenn es das Infektionsgeschehen erlaube.

Kindergärten und Kindertagespflege
Ab 22. Februar 2021 sollen Kitas und Einrichtungen der Kindertagespflege wieder zum Regelbetrieb unter Pandemiebedingungen zurückkehren können. In der Konsequenz muss keine Notbetreuung mehr angeboten werden. Für den Betrieb gelten wieder die gleichen Regeln, die vor der Schließung der Einrichtungen maßgeblich waren, wie zum Beispiel die möglichst konstante Gruppenzusammensetzung.

Schulen
Grundschulen sollen ab dem 22. Februar 2021 einen Wechselbetrieb mit je zwei Klassenstufen pro Woche starten. Zwei Klassenstufen sollen dabei jeweils in die Präsenz kommen, die beiden anderen Klassenstufen lernen von zu Hause aus. Der Präsenzunterricht umfasst mindestens 10 Wochenstunden. Die Klassen im Präsenzunterricht sollen jeweils geteilt und in möglichst konstanten Gruppen (Kohortenprinzip) unterrichtet werden. Für die Koppelung der zwei Klassenstufen in Präsenz räumt das Kultusministerium den Schulen vor Ort schulorganisatorischen Spielraum ein, um den Gegebenheiten Rechnung tragen zu können. Weiterhin gibt es eine Notbetreuung für diejenigen Kinder, die jeweils nicht im Präsenzunterricht sind und Anspruch auf Notbetreuung haben. Die Horber Schulleitungen haben sich abgestimmt, wie der Wechseluntericht an den Horber Grundschulen im Einzelnen umgesetzt wird. Die Eltern wurden hierüber bereits von den Grundschulen informiert.

An den weiterführenden Schulen soll für alle Klassenstufen zunächst weiterhin Fernunterricht stattfinden. Für die Klassenstufen 5 bis 7 der allgemeinbildenden Schulen wird weiter eine Notbetreuung nach den bisherigen Regelungen für die zur Teilnahme berechtigten Schülerinnen und Schüler eingerichtet. Für Abschlussklassen wird vom 22. Februar 2021 an ebenfalls im Wechsel von Präsenz- und Fernunterricht unterrichtet. Über den Anteil des Präsenzunterrichts entscheiden die Schulen selbst.

Teststrategie von Schul- und Kitapersonal
Kultus- und Sozialministerium haben sich auf Eckpunkte für eine erweiterte Teststrategie für Kitas und Schulen geeinigt. Das Personal an Bildung- und Betreuungseinrichtungen, das in der Präsenz arbeitet, soll zunächst bis Ostern ein Angebot von zwei Schnelltests pro Woche anlasslos und kostenlos erhalten. Wie dieses erweiterte Testangebot konkret erfolgen soll, will das Kultusministerium noch bekanntgeben. Bisher sah sich das Land nur in der Verantwortung, sein eigenes Personal, wie beispielsweise Lehrer*innen, regelmäßig zu testen.

Für Oberbürgermeister Peter Rosenberger kommt das nicht überraschend. „Wir als Stadt Horb a. N. sehen die Möglichkeit der Schnelltests längst als Schlüssel für die Öffnung von Schulen und Kitas an und haben deshalb schon vor drei Wochen mit der Testung unseres eigenen Personals begonnen, um vorbereitet zu sein, wenn eine weitergehende Öffnung kommt. Ich bin dankbar, dass das Land das nun auch so sieht, das bestärkt uns natürlich in unserer Strategie“, so das Stadtoberhaupt. Städtische Erzieher*innen, Schulsekretariate sowie außerschulisches Betreuungspersonal an den Schulen, die auch während der Notbetreuung im Einsatz sind, können sich wöchentlich in städtischen Räumlichkeiten testen lassen. Die Stadt bietet die Schnelltests aber auch weiteren städtischen Mitarbeitenden mit viel Kundenkontakt an, beispielsweise im Bürgerbüro, in der Integrationsstelle, im Ausländeramt, den Sozialarbeitern oder auch dem gemeindlichen Vollzugsdienst.

Die Schnelltestungen führt die Stadtverwaltung in Kooperation mit dem Horber Ortsverband der Johanniter-Unfall-Hilfe durch. Oberbürgermeister Peter Rosenberger schildert, wie es zu dieser Zusammenarbeit gekommen ist: „Die Johanniter hatten bereits vor Weihnachten die Schnelltestungen in der Markthalle im Auftrag des Landes gemacht. Ich war beeindruckt wie schnell und reibungslos das alles organisiert wurde. Deshalb war für uns klar, dass wir die Johanniter fragen, ob sie uns bei unseren städtischen Schnelltests helfen wollen. Die Zusage kam sehr schnell, innerhalb einer Woche hat unsere Personalabteilung mit den Johannitern alles klargemacht“, so Rosenberger. „Die letzten drei Wochen Probelauf waren sehr erfolgreich und wir konnten gute Erfahrungen sammeln. Deshalb können wir nun auch den kirchlichen Trägern die Testangebote für ihre Erzieher*innen anbieten“, kündigt der Oberbürgermeister nicht ganz ohne Stolz an. Wenn am 22. Februar Grundschulen und Kitas wieder öffnen, ist die Stadt  vorbereitet. Egal was das Land entscheidet, die Stadt kann die Testungen in Eigenregie machen. „Wenn das Land zukünftig die Kosten hierfür übernimmt, sagen wir natürlich nicht Nein“ stellt der Oberbürgermeister klar.

Tagesaktuelle Informationen zur Entwicklung der Corona-Pandemielage und entsprechende Maßnahmen veröffentlicht die Stadtverwaltung auf ihren Informationskanälen in den Sozialen Medien (Instagram, Facebook) und auf der städtischen Internetseite www.horb.de.
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