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Stadtnachricht

Stadtverwaltung beobachtet aktuelle Entwicklungen der Infektionszahlen wachsam (C100 - 09.10.2020)


Durch die Landesregierung wurde diese Woche bereits die zweite Pandemiestufe ausgerufen. Der Landkreis Esslingen hat als erste Region in Baden-Württemberg die kritische Corona-Marke von 50 Neuinfektionen pro 100 000 Einwohner innerhalb von sieben Tagen überschritten und musste bereits erste verschärfte Maßnahmen, wie eine Maskenpflicht im öffentlichen Raum oder Einschränkungen bei Veranstaltungen und private Feiern ergreifen.  
 
Die aktuellen Zahlen sind landesweit alarmierend! Auch wenn im Landkreis Freudenstadt die jüngste Inzidenzzahl mit 10,17 Neuinfektionen pro 100 000 Einwohner innerhalb von sieben Tagen noch vergleichsweise niedrig ist, tagt der „Corona-Stab“ der Stadtverwaltung seit gestern wieder regelmäßig mindestens zweimal in der Woche, um die aktuelle Lageentwicklung sorgsam zu beobachten und bei Bedarf auch weitere Maßnahmen auf örtlicher Ebene zu veranlassen. Auch Entwicklungen und Maßnahmen in anderen Städten werden aufmerksam verfolgt , um gegebenenfalls frühzeitig für Horb angepasste Maßnahmen zu ergreifen.
 
Aufgrund der bisherigen Erfahrungen in Horb ist Oberbürgermeister Peter Rosenberger aber zuversichtlich, dass es gelingt, mit Sorgfalt und Wachsamkeit zu verhindern, dass auf lokaler Ebene trotz landesweit steigender Infektionszahlen ein zweiter Lockdown weitreichende Einschränkungen des öffentlichen Lebens erforderlich macht.  Rosenberger appelliert daher bereits zum jetzigen Zeitpunkt zu verstärkter Wachsamkeit und Sorgfalt und bittet alle Bürger*innen dringend, die Corona-Regeln einzuhalten: „Wir sind vielleicht in der ein oder anderen Situation zu leichtsinnig, weil die Infektionszahlen auch hier im Landkreis jetzt seit geraumer Zeit erfreulich niedrig sind. Wir sollten uns hiervon aber nicht täuschen lassen, denn die Entwicklung in anderen Städten und Kreisen zeigt, wie schnell sich lokale Ausbruchherde beispielsweise bei privaten Feiern oder Festen in Vereinsheimen oder der Gastronomie  zu einem besorgniserregenden Infektionsgeschehen entwickeln können.“ In einem Rundschreiben an die Gastronomen und Vereine wurden diese um Unterstützung und Mitwirkung gebeten, um zu verhindern, dass lokale Beschränkungen, wie beispielsweise eine Begrenzung von öffentlichen oder privaten Feierlichkeiten und Vereinsfesten, eine Verlängerung der Sperrstunde oder ein Alkoholverkaufsverbot angeordnet werden müssen.
 
Das Einhalten der bekannten Schutzmaßnahmen, vor allem der Abstands- und Hygieneregelungen und der Verpflichtung zum Tragen eines Mund-Nasen-Schutzes sowie ein regelmäßiger Luftaustausch in den Räumen sind nach wie vor die wichtigsten, effektivsten, einfachsten und kostengünstigsten Mittel die Pandemie unter Kontrolle zu halten. Für eine erfolgreiche und zeitnahe Kontaktnachverfolgung ist es unerlässlich, dass die Gästedaten korrekt und vollständig erfasst werden. Personen, welche die Abgabe der Daten verweigern oder diese nicht richtig oder unvollständig abgeben, haben ein Zutrittsverbot und müssen aus der Gaststätte oder dem Vereinsheim verwiesen werden. Es ist nicht zuletzt auch im Interesse der Gastronomen und Vereine,  dass diese Regelungen mit Ihren Gästen und auch unter den Vereinsmitgliedern kommuniziert und eingehalten werden.
 
In den Kindergärten werden die Eltern regelmäßig über Elternbriefe informiert. Die Stadtverwaltung wird hierin mit Blick auf die durch die Landesregierung ausgerufene zweite Pandemiestufe auch nochmals an das Verantwortungsbewusstsein der Eltern appellieren, die gängigen Hygienemaßnahmen insbesondere dann einzuhalten, wenn die Kinder in die Einrichtung gebracht bzw. wieder abgeholt werden. Es ist auch im Interesse aller Eltern, dass die Betreuung in diesem Umfang aufrechterhalten werden kann und die Einrichtungen nicht aufgrund eines Ausbruchgeschehens nur noch eingeschränkt betrieben oder gar geschlossen werden müssen. Wir sind aufgrund der bisherigen Erfahrungen an den Kindergärten und Schulen im Stadtgebiet zuversichtlich, dass dies auch weiterhin klappen wird, müssen aber natürlich bei steigenden Infektionszahlen noch wachsamer sein.
 
In den kommenden Tagen und Wochen wird die erfolgreiche Eindämmung der Pandemie davon abhängen, ob es gelingt, die bekannten Schutzmaßnahmen noch konsequenter als bislang um- und durchzusetzen. Die Stadtverwaltung wird daher auch wieder den Gemeindevollzugsdienst verstärkt zum Überwachen der Corona-Schutzmaßnahmen einsetzen. Auch kann bei Bedarf der Gemeindevollzugsdienst kurzfristig mit weiterem städtischen Personal aufgestockt werden.
 
Ausdrücklich anschließen möchte  sich die Stadtverwaltung dem Appell der Landesregierung an die Bürger*innen, die AHA-Regeln (Abstand halten – Hygiene beachten – Alltagsmaske tragen) zu beachten. Die verschärften Kontrollen im Öffentlichen Personennahverkehr (ÖPNV), in Einkaufsstätten und der Gastronomie sowie verstärkte Kontrolle des Mindestabstands und der Maskenpflicht in geschlossenen Räumen sind unabdingbar, um jetzt Vorsorge zu treffen, damit sich die Situation nicht weiter verschärft.

Aktuelle Informationen:

Landesregierung Baden-Württemberg: https://www.baden-wuerttemberg.de/de/startseite/

Stadtverwaltung Horb am Neckar: www.horb.de/corona


 

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