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Stadtnachricht

Erweiterte Notbetreuung für Kinder ab dem 27. April 2020 (23.04.2020 - C56)


Die Landesregierung hat angekündigt, dass die bisherige Notbetreuung für Kinder, deren Eltern beide in „systemrelevanten“ Berufen beschäftigt sind, erweitert und auch für Eltern mit Präsenzpflicht am Arbeitsplatz angeboten werden soll. Dieses soll durch eine erneute Änderung der Corona-Verordnung geregelt werden und ab Montag 27. April 2020 gelten. Auf dieser Grundlage erarbeitet die Stadtverwaltung ein Konzept, in welcher Kindergarteneinrichtung wieviel Kinder betreut werden können, damit mit Veröffentlichung der Verordnung die Vorgaben auch schnell umgesetzt werden können. Die Betreuung an den Schulen wird von der Schulleitung, in Abstimmung mit der mit der Stadt als Schulträger, organisiert.
 
Engpässe könnten vor allem im Bereich der Kindergärten auftreten. Nach der Verordnung muss die Zahl der Kinder, die in einer Gruppe betreut werden darf, mindestens halbiert werden. Personal, welches zu Risikogruppen gehört darf nicht eingesetzt werden. Bestimmte Hygienestandards müssen eingehalten werden. Dieses sind begrenzende Faktoren, welche dazu führen können, dass nicht alle Kinder betreut werden können, deren Eltern nach der neuen Regelung eine Notbetreuung in Anspruch nehmen könnten. Deshalb sieht die neue Verordnung auch vor, welche Kinder bevorrechtigt betreut werden sollen, wenn die Betreuungskapazitäten in der Einrichtung nicht ausreichen. Die Landesregierung weist ausdrücklich darauf hin, dass es sich nur um eine Betreuung für Notfälle handelt und es zu keiner Betreuungssituation im Regelbetrieb kommen darf, bei dem letztlich alle Kinder betreut werden. Die Notbetreuung soll deshalb auch nur dann in Anspruch genommen werden, wenn die Kinder nicht anderweitig betreut werden können. Im Bereich der Schulen sollen nunmehr auch die Schülerinnen und Schüller der 7. Klassen notbetreut werden.
 
Eltern mit Bedarf für eine Notbetreuung wurden in einem Elternbrief (vom 23.04.2020) über weitere Details informiert.
 
Die  Regelungen für die Notbetreuung an Schulen und Kindertageseinrichtungen sind in § 1 a der am 23.04. veröffentlichten Corona-Verordnung enthalten. Die Regelungen treten wie angekündigt zum 27.04.2020 in Kraft. 

Die wichtigste Änderung ist, dass die Notbetreuung nicht mehr auf Beschäftigte in den Betrieben der “Kritischen Infrastruktur”  beschränkt ist, sondern, dass diese grundsätzlich für Kinder offensteht, deren beide Eltern, bzw. der oder die Alleinerziehende außerhalb der Wohnung einen “präsenzpflichtigen” Arbeitsplatz haben und als unabkömmlich gelten. Eltern, die die Notbetreuung für ihre Kinder beantragen möchten, benötigen eine entsprechende Bescheinigung ihres Arbeitgebers (Vordruck zum Download). Zudem müssen die Erziehungsberechtigten bestätigen, dass eine anderweitige Betreuung der Kinder nicht möglich ist.
 
 
Anmeldungen für die erweiterte Notbetreuung von Kindern bei der Stadt Horb a. N.

Eltern, die berechtigt für eine Notbetreuung sind, können ihr Kind bei der Stadtverwaltung Horb a. N. ab Freitag wie folgt anmelden:
 
Freitag, 24. April 2020 von 08:00 Uhr -12:00 Uhr und 13:00 Uhr – 16:00 Uhr
Samstag, 25. April 2020 von 10:00 Uhr - 14:00 Uhr
Eltern Kindergarten:  Tel. 07451 901-300
Eltern Schule (1. bis 7. Klasse): Tel. 07451 901-301
Eltern, deren Kind bisher in einer Tagespflegeeinrichtung betreut wurde, müssen sich an den Tageselternverein Freudenstadt, Außenstelle Horb, wenden.

 
Bei der Anmeldung kann den Eltern noch nicht mitgeteilt werden, ob ihr Kind auch tatsächlich in der Notbetreuung aufgenommen werden kann. Dieses wird erst nach Eingang der Anmeldungen am Samstagnachmittag entschieden, wenn bis dahin die Änderung der Corona-Verordnung beschlossen wurde. Die Eltern werden möglichst noch am Samstag informiert, ob und wo ihr Kind betreut werden kann.
 
Sollten im Nachgang, also ab Montag 27. April 2020 weitere Anmeldungen eingehen, dann muss die Stadtverwaltung bei Kapazitätsengpässen immer wieder neu entscheiden, welches Kind bevorrechtig betreut werden muss. Eltern sollten sich deshalb darauf einstellen, dass ihr Kind, obwohl es bereits betreut wird, diesen Betreuungsplatz zugunsten eines anderen Kindes verlieren kann, wenn die Verordnung dessen Eltern eine höhere Priorität im Betreuungsanspruch einräumt. Hierfür bittet die Stadtverwaltung um Verständnis.


Weitere Informationen zur Notbetreuung





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