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Stadtnachricht

Informationen zum Umgang mit dem Corona-Virus in Horb a. N. (09.03.2020 - C02)


Veranstaltungen / „Horber Frühling" abgesagt


In enger Abstimmung mit dem Gesundheitsamt Freudenstadt werden sämtliche größeren Veranstaltungen in Horb a. N. von der Ortspolizeibehörde geprüft. Inwiefern dann eine Veranstaltung von der Behörde untersagt oder unter Auflagen zugelassen wird, beurteilt die Behörde auf Grundlage von „Allgemeinen Prinzipien der Risikoeinschätzung und Handlungsempfehlungen für Großveranstaltungen“ des Robert-Koch-Instituts im jeweiligen Einzelfall und unter Abwägung der allgemeinen Grundsätze der Verhältnismäßigkeit. So wurde auch die Entscheidung getroffen, den für den 22. März 2020 geplanten „Horber Frühling“ abzusagen.

Die Stadt Horb a. N. hat sich dazu entschieden, neben dem „Horber Frühling“ weitere anstehende Veranstaltungen abzusagen.  Welche Veranstaltungen im Einzelfall abgesagt werden, kann unter www.horb.de dem Veranstaltungskalender entnommen werden.

In Abstimmung mit dem Gesundheitsamt Freudenstadt und in Anlehnung an die Empfehlungen von Bundes- und Landesbehörden in der aktuellen Corona-Lage wurde heute im Horber Rathaus entschieden, die folgenden Veranstaltungen abzusagen:
 
-             Frauenfest am 13.03.2020
-             „antisexistTANDEMS“, offenes Diskussionsforum mit Brunch im Antonie-Leins-Künstler*innenhaus am 14.03.2020
-             Autorenlesung mit Matthias Kehle am 18.03.2020 im Berthold-Aucherbach-Museum
-             Holocaust-Gedenkveranstaltung am 20.03.2020
-             Mitternachtssport am 20.03.2020
-             Rock gegen Gewalt am 21.03.2020
-             Horber Frühling am 22.03.2020
 
Zusätzlich werden in der Stadtbücherei Horb a. N. in nächster Zeit keine Lesungen angeboten. Die Stadtbücherei selbst hat wie gewohnt geöffnet. Schulen und Kindertageseinrichtungen werden gebeten, auf zusätzliche Veranstaltungen und Aktionen zu verzichten. Damit soll dem Ziel der Gesundheitsbehörden, die Ansteckungsgefahr zu minimieren und den Ausbruch zu verlangsamen, Rechnung getragen werden.
 
Neben der Großveranstaltung „Horber Frühling“ hat sich die Stadtverwaltung bewusst dazu entschieden, auch kleinere Veranstaltungen abzusagen, denn in der Summe tragen auch diese dazu bei, das Infektionsrisiko zu erhöhen. Oberbürgermeister Peter Rosenberger ruft auch Vereine und sonstige Institutionen auf, ihre Veranstaltungen zu überdenken. Dabei setzt die Stadtverwaltung auf die Vernunft und Weitsicht der Veranstalter. „Wenn erforderlich, dann müssen wir aber auch als Behörde durchgreifen“ sagt Rosenberger. Derzeit prüft die Stadtverwaltung auch alle Veranstaltungen in den städtischen Gebäuden wie z.B. der Hohenberghalle, Sporthallen, etc.

Welche Veranstaltungen im Einzelfall abgesagt werden, kann unter www.horb.de dem Veranstaltungskalender entnommen werden.
Wie es sich mit weiteren Veranstaltungen verhält, will die Stadtverwaltung wöchentlich auf Grundlage der aktuellen Empfehlungen und der sich dynamisch verändernden Lage entscheiden.
 
Die in Horb und den Ortsteilen geplanten Termine für die „Stadtputzete“ finden hingegen statt. Hierfür spricht, dass nur kleinere Gruppen im Freien unterwegs sind. Statt des anschließenden gemeinsamen „Stelldichein“ lassen sich die Veranstalter als Dankeschön für die Helferinnen und Helfer etwas Geeignetes einfallen.

Schulen und Kindergärten / Kindertageseinrichtungen


Für Schulen und Kindertageseinrichtungen gilt folgende Regelung des Kultusministeriums Baden-Württemberg:

„Alle Personen an Schulen und Kindergärten, die aktuell oder in den vergangenen  14 Tagen aus einem Risikogebiet zurückgekehrt sind, vermeiden – unabhängig von Symptomen – unnötige Kontakte und bleiben vorsorglich 14 Tage zu Hause. Die  14 Tage sind aufgrund der Inkubationszeit jeweils ab dem Zeitpunkt der Rückkehr zu zählen. Personen, die innerhalb der letzten 14 Tage Kontakt gehabt haben mit einer anderen Person, die in diesem Zeitraum aus einem Risikogebiet zurückgekehrt ist, können weiter uneingeschränkt am Schul- bzw. Kita-Betrieb teilnehmen. Dies gilt unabhängig davon, ob bei der Kontaktperson, die im Risikogebiet war, Symptome vorliegen oder nicht. Sofern bei der Kontaktperson eine COVID-19-Erkankung festgestellt wird, veranlasst das örtliche Gesundheitsamt umgehend weitere Schritte.“

Diese Mitteilung wurde an alle Horber Schulen und Kindertageseinrichtungen weitergegeben.

Oberbürgermeister Peter Rosenberger und Bürgermeister Ralph Zimmermann werden wöchentlich, wenn erforderlich auch in engeren Zeiträumen, mit den zuständigen Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern die Corona-Lage neu bewerten und notwendige Maßnahmen, auch hinsichtlich weiterer Veranstaltungen, treffen.


Alle Information zur Coronavirus-Lage finden Sie unter www.horb.de/coronavirus.
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