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Dunkle Jahreszeit ist Einbruchszeit


Wenn am letzten Oktober-Wochenende die Uhren in der Nacht zum Sonntag um eine Stunde zurückgestellt wurden, beginnt wieder die sogenannte „dunkle Jahreszeit“. Die früher einsetzende Abenddämmerung und den Schutz der Dunkelheit ausnutzend, begeben sich Einbrecher auf ihren Beutezug. Sie nutzen dabei rigoros ungesicherte Fenster und Türen, unbeleuchtete Hinterhöfe und erst recht gekippte Terrassenfenster oder nicht verschlossene Eingangstüren, um sich Zugang zu verschaffen.

Ihr Ziel: Leichte und schnelle Beute. Ihre Erfolgsquote: Bundesweit wurden 2018 insgesamt 97.504 Wohnungseinbrüche mit einer Schadenssumme von ca. 260,7 Millionen Euro erfasst. 38.099 Fälle davon waren sogenannte Tageswohnungseinbrüche, bei denen die Tatzeit zwischen 6:00 und 21:00 Uhr lag. Entgegen dem landesweiten Trend steigen im Bereich des Polizeipräsidiums Tuttlingen aktuell die Zahlen bei den Wohnungseinbrüchen, insbesondere bei den Tageswohnungseinbrüchen. Dies zeigt wiederum, dass Aufklärung und Vorbeugung zwingend geboten sind.

Besonders bedrückend: War der Einbrecher erst einmal in den eigenen vier Wänden, bedeutet diese Verletzung der privaten Lebenssphäre für viele Opfer ein nachhaltig traumatisierendes Erlebnis. Das Sicherheitsgefühl und das Wohlfühlen im eigenen Heim sind den Bewohnern genommen, zum Teil werden sogar tiefgreifende psychologische Folgen verursacht. Der durchschnittliche Einbrecher kapituliert allerdings oft vor Hürden, die jeder aufbauen kann: Wenn Fenster und Türen gesichert sind, wenn irgendwo das Licht anspringt oder wenn ein Hund bellt, bleiben in den meisten Fällen Einbrüche unvollendet. Denn Einbrecher scheuen es, wenn sie nicht ohne größeren Aufwand eindringen können.

Zahlreiche gescheiterte Einbrüche im Landkreis Freudenstadt haben gezeigt, dass sich technische Sicherungen lohnen. Leider gab es in der Vergangenheit aber auch Fälle, in denen die Täter erfolgreich waren und in Häuser eindrangen. Die kriminalpolizeiliche Beratungsstelle in Freudenstadt berät die Bevölkerung daher kostenlos und unverbindlich und zeigt auf, wie sich jeder vor einem Einbruch schützen kann. Sie erfahren beispielsweise, wie eine sichere Tür aussieht, warum man einen abschließbaren Fenstergriff benötigt oder wie mit einfachen Mitteln eine Keller- oder Nebentür sicherer gemacht wird.

Termine für das kostenlose Angebot der kriminalpolizeilichen Beratungsstelle Freudenstadt, um Häuser oder Wohnungen anzuschauen, Schwachstellen aufzudecken und konkrete Vorschläge zur Absicherung der Gebäude zu machen, können jederzeit über die kriminalpolizeiliche Beratungsstelle in Freudenstadt unter Tel. 07441 536-365 oder per E-Mail: tuttlingen.pp.praevention.fds@polizei.bwl.de vereinbart werden. Weitere Informationen erhalten Sie auch beim Referat Prävention des Polizeipräsidiums Tuttlingen unter Tel. 07461 941-153 oder im Internet unter www.k-einbruch.de.

Dunkle Jahreszeit ist Einbuchszeit
Informationen und Beratungen rund um den Einbruchschutz bieten Bettina Rommelfanger, Michael Göbel und Michael Ilg (von rechts nach links) vom Referat Prävention des  Polizeipräsidiums Tuttlingen.



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Redakteur / Urheber
Polizeipräsidium Tuttlingen

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