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Das kleine LEADER Einmaleins


Die Teilnehmer des Informationstreffs LEADER Praxis beschäftigten sich mitte März 2019 im Plastics InnoCentre in Horb a. N. mit dem zweiten Schritt des LEADER Auswahlverfahrens: der Projektbewilligung.
Wie müssen die Antragsformulare richtig ausgefüllt werden? Was sollten Antragsteller bereits von Anfang an berücksichtigen, damit die Projekte möglichst einfach und zügig umgesetzt werden können? Was sind häufige Fehlerquellen? Zu Fragen rund um die Projektbewilligung stand neben Angela Blaes und Ronja Schneider von der LEADER Geschäftsstelle Oberer Neckar auch Jonas Sommer, Mitarbeiter des zuständigen Regierungspräsidiums Freiburg, Rede und Antwort.

Das Förderprogramm
Ein kurzer Input zum Programm bringt den LEADER Anfängern unter den Anwesenden den Ablauf des Verfahrens näher: Bevor die Projekte umgesetzt werden können, durchlaufen sie ein zweistufiges Auswahlverfahren. Das europäische Förderprogramm gibt die Entscheidung über die Projektauswahl an regionale Akteure ab. Durch die qualitative Bewertung und Auswahl der Projekte durch das regionale Auswahlgremium kommt ein zusätzlicher Schritt auf dem Weg zur Projektumsetzung dazu. Das macht das Programm auf den ersten Blick aufwendig, darin liegt jedoch auch die große Stärke. Die Leute von hier schätzen am besten ein, welche Projekte die Region nach vorne bringen, erklärt Angela Blaes, Leiterin der LEADER Geschäftsstelle Oberer Neckar. Nach der qualitativen Auswahl steht als nächster Schritt die formale Prüfung durch die Bewilligungsbehörde, bevor Umsetzung und Abrechnung erfolgen.

Hilfe, mein Projekt wurde ausgewählt – was nun?
Der Antragsteller ist nicht allein. Das Regionalmanagement in der LEADER Geschäftsstelle unterstützt auf dem Weg durch das Verfahren, erklärt nach der Auswahlentscheidung die nächsten Schritte und vermittelt den Kontakt zur Bewilligungsbehörde. Sechs Monate ist die Auswahlentscheidung gültig. Innerhalb dieser Zeit muss der Förderantrag vollständig bei der Bewilligungsstelle eingehen. Das Antragsformular selbst ist nach der Veranstaltung für die Teilnehmer kein Hexenwerk mehr. Welche Unterlagen weiterhin notwendig sind, hängt ganz vom jeweiligen Projekt ab.

Ein mal drei ist gleich eins? Mit drei Angeboten pro Kostenposition sind Sie dabei!
Nach erfolgreicher Auswahl durch die LEADER Aktionsgruppe müssen in der Regel drei Angebote je Kostenposition/Gewerk als Nachweis der wirtschaftlichen und sparsamen Verwendung der Fördermittel her. Dies macht bei der aktuell sehr guten Auftragslage oder bei sehr speziellen Produkten dem einen oder anderen Antragsteller Probleme, so Angela Blaes. Es geht letzten Endes jedoch um öffentliche Mittel, die sinnvoll eingesetzt werden sollen. Ein privater Projektbewerber wirft ein, dass die Vorgaben vor diesem Hintergrund nachvollziehbar seien, schließlich handele es sich um Steuergelder. Es ist gut, wenn man sich die Tipps der Experten bereits von Anfang an zu Herzen nehmen kann. So rät das Regionalmanagement dazu, eine eindeutige Anfrage auszuarbeiten, die vergleichbare Angebote gewährleistet, und diese direkt an eine ausreichende Anzahl von Anbietern (z. B. 10 Unternehmen) zu senden. Wer die schriftlichen Anfragen vorliegen hat, ist auf der sicheren Seite. Im Idealfall erhält man jedoch drei Angebote, die man dem Förderantrag beifügt. Auch die frühzeitige Kontaktaufnahme zur Bewilligungsbehörde wird wärmstens empfohlen. So können die Antragsteller unnötige Fauxpas vermeiden. Nachdem alle notwendigen Unterlagen der bewilligenden Stelle vorliegen, erhält der Antragsteller schließlich den Bescheid: Jetzt geht‘s los!

Projektaufruf läuft noch bis zum 20. Mai 2019 – 700.000 Euro im Topf
Ideenträger sind noch bis zum 20. Mai 2019 aufgerufen, Ihre Projektbewerbungen bei der LEADER Geschäftsstelle Oberer Neckar einzureichen. Mit 700.000 Euro an EU-Fördermitteln ist der Aufruf mit der höchsten Summe in der aktuellen Förderperiode ausgestattet. Bewerben können sich Privatleute, Kommunen, Vereine, kleine Unternehmen und weitere juristische Personen. Die Frage nach dem Beitrag zur regionalen Entwicklungsstrategie ist zentral für die Förderwürdigkeit einer jeden Projektidee. Weitere Aufrufe erfolgen noch bis Ende des Jahres 2019. Nähere Informationen auf www.leader-oberer-neckar.de.
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Redakteur / Urheber
LEADER Geschäftsstelle Oberer Neckar

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