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Jugendgemeinderat landet vollen Erfolg!


Rund 100 Eltern waren der Einladung des Jugendgemeinderats der Stadt Horb a. N. zum Fachvortrag über den Umgang mit Smartphones im Grundschulalter am 13. Februar 2019 gefolgt.

Den anwesenden Jugendgemeinderäten war die Freude über die große Resonanz anzusehen. „Ihr Kommen zeigt, dass das Thema aktuell ist“, so der Jugendgemeinderatsvorsitzende Tom Schmidt bei der Begrüßung in der Gutermann-Grundschulhalle. Albrecht Ackermann, zertifizierter medienpädagogischer Fachreferent des Landesmedienzentrums Baden-Württemberg, war auf Anfrage des Jugendgemeinderats angereist, um Aufklärungsarbeit zu leisten. Auch Oberbürgermeister Peter Rosenberger, selbst Familienvater, hat es sich nicht nehmen lassen, dem Fachvortrag aufmerksam zu folgen.

In der Frage, wann genau der passende Zeitpunkt ist, um einem Kind ein Smartphone zu kaufen, wollte sich Albrecht Ackermann allerdings nicht festlegen. „Eine Patentlösung gibt es nicht“, so der Referent. Dennoch sei es durchaus möglich, dass Kinder die 7. Klasse auch ohne Smartphone erreichen. Die Nutzung von Apps, Spielen oder Messengern, wie beispielsweise WhatsApp, bringt viele Vorzüge, aber auch versteckte Gefahren mit sich. Ackermann ging in seinem Vortrag auf die Risiken ein, die mit der Internetnutzung zusammenhängen, wie z. B. Pornografie, Gewaltdarstellung, Cyber-Mobbing. „Den Kindern muss klar gemacht werden, dass ein Foto, das ins Netz eingestellt wird, öffentlich ist. Das ist so, wie wenn es in der Zeitung abgedruckt wird“, so der Medienpädagoge. Dazu kommen auch gesundheitliche Risiken, wie Gehör- und Augenschäden. Auch die Gefahr, dass Kinder irgendwelche Links anklicken, die kostenpflichtig sind, ist nicht zu unterschätzen.

Wichtig ist laut Albrecht Ackermann vor allem, sein Kind von Anfang an bei der Nutzung des Smartphones zu begleiten. Dazu gehört auch, sich von seinem Kind einzelne Funktionen oder allgemein Dinge am Smartphone zeigen und erklären zu lassen. Ein ganz wichtiger Aspekt sei auch die Vereinbarung mit dem Kind, dass man als Elternteil regelmäßig Einblicke in die Chat-Verläufe hat.
Praktische Tipps gab es zum Schluss: Kindgerechte Suchmaschinen wie www.fragfinn.de oder www.kindernetz.de machen für Kinder definitiv mehr Sinn als beispielsweise Google. Außerdem sei es ratsam, die Einstellungen der Privatsphäre vor allem bei WhatsApp und YouTube durchzugehen.

Einzelne Zuhörer regten an, einen solchen Vortrag auch für die Kinder an den Schulen zu organisieren. Eine Anfrage hierzu kann über das Landesmedienzentrum Baden-Württemberg gerichtet werden. Die Initiative Kindermedienland setzt sich dafür ein, die Medienkompetenz von Kindern, Jugendlichen und Erwachsenen im Land zu stärken. Mit dem Kindermedienland Baden-Württemberg werden zahlreiche Projekte, Aktivitäten und Akteure im Land gebündelt, vernetzt und durch feste Unterstützungsangebote ergänzt. Weitere Infos können auch unter jugendgemeinderat@horb.de angefragt werden.

Fachvortrag Smartphone im Grundschulalter
Der Jugendgemeinderatsvorsitzende Tom Schmidt (li.) und weitere anwesende Jugendgemeinderäte freuten sich über die positive Resonanz auf den Fachvortrag.
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