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„Ein Horb – unsere Stadt, unsere Heimat“


„Junge Menschen“, „Austausch und Vernetzung“, „Bildung und Arbeit“ – breit und vielfältig diskutierten gut 50 Horberinnen und Horber kürzlich gemeinsam, wie man künftig miteinander in der Stadt und den Stadtteilen leben möchte. Eingeladen hatte die Stadtverwaltung Horb a. N. im Rahmen des Landesprojekts „Integration durch Bürgerschaftliches Engagement“, das durch die Führungsakademie Baden-Württemberg begleitet wird.

Oberbürgermeister Peter Rosenberger dankte den Teilnehmern für die „ehrenamtliche Politikberatung“ und hob in seiner Begrüßung die Vorteile der Struktur mit 17 Stadtteilen hervor: „Auch als in den Jahren nach 2015 viele Flüchtlinge zu uns kamen, konnten wir sie dezentral unterbringen – „Ghettos“ konnten so gar nicht erst entstehen.“

Dass die Vielzahl der Stadtteile noch besser miteinander vernetzt werden sollten, war eines der Ergebnisse der Bürgerkonferenz – nicht nur digital, sondern ganz praktisch: Car-Sharing oder Mitfahrerbänke könnten dazu beitragen, aber auch „Ankerpersonen“ in allen Stadtteilen, die miteinander im Austausch sind und vor Ort als Ansprechpersonen dienen.
Vernetzung spielte auch am Thementisch Vereine (Motto: „Verein als Integrationsmotor“) eine zentrale Rolle. Vereine gibt es in seiner Heimat nur wenige, und die seien sehr teuer, berichtete ein aus Marokko stammender Neu-Horber. Deshalb kämen Menschen wie er nicht auf die Idee, bei den örtlichen Vereinen anzuklopfen – was die teilnehmenden Vereinsvertreter nachdenklich machte: „Vielleicht müssen wir umdenken und erstmal eine Tee-Stube anbieten?“

Angeregt diskutierten die Teilnehmer – davon fast die Hälfte mit Migrationshintergrund – über eine Belebung der Kernstadt. Dabei sollen der Neckar und die Fußgängerzone eine wichtige Rolle übernehmen. Kulturelle Angebote wie ein Kindertheater oder Sportwettbewerbe sollen zudem Austausch und Begegnung ermöglichen.

„Raus aus dem Schatten – da geht noch was“ hieß es auf dem Plakat zum „Horber Feeling“. Die Stadt könne durchaus mehr Selbstbewusstsein zeigen, war die einhellige Meinung – und solle noch mehr das Positive in den Vordergrund rücken, anstatt nur zu kritisieren. Schließlich sei Horb eine sehr schöne Stadt, wie vor allem die Neuzugezogenen sagten, und gerade für Kinder zudem ein sicherer Ort.
Für Kristin Schober, Integrationsbeauftragte der Stadt Horb a. N., bilden die Ergebnisse der Auftaktveranstaltung eine sehr gute Basis für die weitere Arbeit. So sollen nächstes Jahr Arbeitsgruppen weiter an den Ideen arbeiten und diese umsetzen. Leiten lassen will sich Schober, bei der die Fäden zusammenlaufen, auch weiterhin vom Motto des Thementischs zu Behörden und öffentlichen Stellen: „Füreinander – Miteinander.“

Ein Horb unsere Stadt unsere Heimat
Gut 50 Horberinnen und Horber machten sich im Rahmen einer Zukunftswerkstatt mit der städtischen Integrationsbeauftragten Gedanken, wie man künftig in Horb a. N. miteinander leben möchte.
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