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In Horb blüht es für Bienen, Hummeln und Co!


Mit fachkundiger Unterstützung durch Dr. Evelyn Walliser aus Talheim und Schulkindern an den Grundschulen in Talheim und Nordstetten wurden im Rahmen eines Pilot-Projektes unter anderem drei Wildblumenwiesen umgesetzt, die in voller Blüte stehen. Dr. Walliser ist Teil des „Netzwerks Blühende Landschaft“ und ausgebildete Streuobstpädagogin. Das Saatgut wurde von der Initiative Mellifera e. V. zur Verfügung gestellt.
Bereits jetzt versammeln sich auf den Flächen viele verschiedene Insektenarten, sehr zur Freude der Kinder. Die bunten Blumen sind für jeden Betrachter eine echte Augenweide. Bislang wurden die Flächen, ebenso wie andere Grünflächen, intensiv gemäht. Das ist nicht nur arbeitsaufwendig und damit teuer, sondern auch schlecht für Bienen und Insekten, da sie auf diesen Flächen weder Nahrung noch Unterschlupf finden.
Blühende Landschaften hingegen, bieten ein zuhause für hunderte Arten von Wildbienen in Deutschland. Aber nur solange sie Futter finden, von dem sie sich ernähren können. Wenn es keine Nahrungsquellen mehr gibt, sterben diese aus. Doch rund 80 % der Lebensmittel hängen von einer Bestäubung ab. Die ökologische Vielfalt in der Welt der Tiere, Vögel und Blumen wäre bei einem Insektensterben ebenfalls nachhaltig gefährdet.

Eine weitere Alternative wird auf zwei ungenutzten Flächen auf den Friedhöfen Betra und Dettingen erprobt. Dort lässt man den vorhandenen Rasen wachsen und vermeidet frühes Mähen. Das Mähgut wird zweimal jährlich entfernt, um den Boden ab zu magern. Das lässt die heimischen Blumen allmählich wieder wachsen. Bestes Beispiel hierfür ist der Kugler-Hang unter Pflege des NABU Horb. Außerdem verbrennt der Rasen nicht so schnell bei solch heißen Temperaturen, wie man sie diesen Sommer erlebt hat. Die Flächen sind mit entsprechenden Hinweisschildern „Hier blüht es für Bienen, Hummeln & Co“ versehen. Wer aufmerksam auf dem Hohenberg und entlang des Radweges am Neckar unterwegs ist, kann auch hier einige Stellen finden, wo durch extensives Mähen ganz von selbst Wiesensalbei und Margeriten blühen.

Blumenweise in Horb
Blühende Landschaften, bieten ein zuhause für hunderte Arten von Wildbienen in Deutschland.

Auch in den großflächigen Randbereichen des Mehrgenerationenspielplatzes in Ihlingen werden künftig kleine blühende Landschaften und selten gewordene Obstbäume eingebunden. Selbst der Ruhewald leistet mit einer Neupflanzung aus Blühsträuchern und Wildobstbäumen einen Beitrag.
Jeder kann sich zuhause ganz einfach selbst an dem Projekt beteiligen und Blumen auf die Terrasse, den Balkon oder in den Garten pflanzen, die den Bienen als Nahrung dienen. Hierzu sind allerdings nicht alle Pflanzen geeignet. Tipps und Tricks, welche die richtigen sind, findet man auch auf der Homepage des "Netzwerks Blühende Landschaften" unter www.bluehende-landschaft.de. Interessierte Bürgerinnen und Bürger sind auch als neue Blühwiesen-Paten herzlich Willkommen.

Blumenweise in Horb1
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