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Stadtnachricht

Der Winter macht ernst


Bauhof muss insgesamt 150 km Fahrbahn und 14 km Gehweg von Eis und Schnee befreien

Während sich viele Kinder und begeisterte Wintersportler/innen in Horb auf den Winter freuen, stehen die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter  des städtischen Bauhofs bereit, um  Schnee und Eis den Kampf anzusagen. Mit ihren ausgestatteten Räumungsfahrzeugen und 200 Tonnen Streusalz im Gepäck, müssen sie im Ernstfall 500 Fahrbahnen, Plätze und Anlagen mit mehr als 150 Kilometer Länge, sowie 150 Wege und Gehwege mit einer Gesamtlänge von mehr als 14 Kilometern freikämpfen. Bei erschwerten winterlichen Verhältnissen befinden sich Mensch und Material oftmals im täglichen Dauereinsatz. Besondere Schwierigkeiten gibt es außerdem im Bereich der Höhenlagen, wo zu den Schneefällen erschwerend noch starke Verwehungen auftreten können.

Ganze 44 Einsatztage konnte der städtische Bauhof in seiner Winterdienstbilanz für die Jahre 2015/2016 verbuchen, in denen weniger Schneefall, sondern mehr Glatteis beseitigt wurde. Der jährliche Verbrauch von Streusalz hat sich bei einem Mittelmaß von 909 Tonnen eingependelt, was durchschnittlichen Kosten von ca. 88.600 Euro pro Jahr entspricht.

Bei ergiebigen Schneefällen stellt sich als enorme Herausforderung dar, die Straßen und Wege im gesamten Stadtgebiet soweit wie möglich schneefrei zu halten. Priorität bei der Räumung haben daher zunächst die Hauptverkehrsstraßen sowie Steigungen und gefährliche Straßenabschnitte und Kreuzungen. Bei anhaltend extremen Schneefall ist es allerdings unvermeidlich, dass Nebenstraßen angesichts der Verhältnisse größtenteils außen vor bleiben müssen, sodass dort jederzeit mit Schnee und Eisglätte zu rechnen ist. Die Mitarbeiter im Winterdienst sind frühmorgens ab 3:30 Uhr im Schichtdienst im Einsatz. 
 
Winterdienst der Stadt Horb arbeitet auf Hochtouren Die Festlegung der Prioritäten in Räum- und Streuplänen erfolgte in Absprache mit den einzelnen Ortschaften. Stichstraßen können vom Winterdienstfahrzeug nur geräumt werden, wenn die Fahrbahnbreite ausreicht, eine Wendefläche und Platz für die Schneelagerung vorhanden ist.

Besonders störend sind parkende Autos in engen Straßen. Die schweren Räumfahrzeuge mit breitem Räumschild / Schneepflug sind bis zu 3,50 m breit. Das entspricht etwa einer Durchfahrtsmöglichkeit in der Breite von 2 PKWs nebeneinander. In diesem Zusammenhang appelliert die Stadtverwaltung dringend, den Winterdienst der Stadt Horb zu unterstützen, indem Fahrzeuge am Straßenrand so abgestellt werden, dass die schweren Räumfahrzeuge mit ihrem breiten Räumschild ohne Einschränkung passieren können. Viele durch Hindernisse bedingte Unterbrechungen der im Räum- und Streuplan festgelegten Fahrtrouten führen zu zeitlichen Verzögerungen bei der Räumung im gesamten Stadtgebiet. Gerade bei extremen Wetterlagen wirkt sich dies dann noch stärker aus als im „Normalbetrieb“.

Streupflicht beachten

Im Interesse unserer Mitmenschen obliegt den Bürgerinnen und Bürgern die Verantwortung für das Schneeräumen und das Beseitigen von Schnee- und Eisglätte zu folgenden Zeiten: Die Gehwege und die sonstigen Flächen müssen werktags bis 7:00 Uhr, sonn- und feiertags bis 8:30 Uhr so geräumt und gestreut sein, dass 2 Fußgänger aneinander vorbeigehen können (mindestens 1,50 m). Wenn nach diesem Zeitpunkt Schnee fällt oder Schnee- bzw. Eisglätte auftritt, ist bei Bedarf wiederholt zu räumen und zu streuen. Diese Pflicht endet um 21:00 Uhr.

Zum Bestreuen ist abstumpfendes Material wie Sand und Splitt zu verwenden. Salz oder sonstige auftauende Stoffe dürfen nur ausnahmsweise dann gestreut werden, wenn die Glätte nicht auf andere zumutbare Weise beseitigt werden kann.

Wünschenswerte Rücksicht und ein umsichtiges Miteinander gelten auch den vielen älteren, kranken und körperlich beeinträchtigten Mitbürgern, die allein und ohne fremde Hilfe Ihrer Räum- und Streupflicht nicht nachkommen können. Es ist daher erfreulich, wenn sich Personen finden, die durch Ihre Umsicht und aktive Mithilfe diesen Personenkreis in ihrem Umfeld unterstützen.

Durch eine vorsichtige Fahrweise, Benutzung von geeigneten Winterreifen und das Tragen guten Schuhwerks kann man das persönliche Unfallrisiko minimieren.

Das Team des Winterdienstes der Stadt Horb am Neckar bedankt sich für das entgegengebrachte Verständnis und wünscht allen einen unfallfreien Winter.


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Redakteur / Urheber

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