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Landrat Rückert und Oberbürgermeister Rosenberger besuchten Altheimer Holzwerk Dölker


Der Besuch begann mit einer Besichtigung des Betriebsgeländes des Holzwerks Dölker. Dort wurde der Besuchergruppe die Verarbeitung des Urprodukts Rundholz zu Balken, Dielen oder Brettern präsentiert. Schon der Duft des frisch gesägten Holzes zeigte eindrücklich, dass es sich hier um ein Naturprodukt erster Wahl handelt. Der Landrat war von der Geschäftigkeit am Rundholzplatz sehr beindruckt. „Die Holzstämme werden nach einer zertifizierten und geeichten Eingangsvermessung mit einer Geschwindigkeit von bis zu 120 Metern pro Minute auf den Förderanlagen transportiert und auftragsbezogen sortiert“ legte Geschäftsführer Paul Dölker dar. Nach dem Durchgang durch die Sägehalle konstatierte die Besuchergruppe unisono, dass die hier eingesetzte Technik nichts mehr mit der landläufigen Vorstellung einer Sägemühle zu tun habe.
Die hochmodernen computergestützten Anlagen lassen eine vollautomatische Abwicklung der Aufträge sowie eine durchgängige Qualitätskontrolle zu. Effizienz und Nachhaltigkeit sind dem Unternehmen äußerst wichtig, deshalb wird jeder Auftrag kundenspezifisch zugeschnitten und nicht auf Halde produziert. „Diese Produktionsweise schont einerseits den nachwachsenden Rohstoff Holz und verbessert gleichzeitig die Wertschöpfung. Abfälle gibt es in einem Sägewerk nicht, da selbst sogenannte Sägenebenprodukte zu Holzpellets, Zellstoff, Spanplatten oder Rindenmulch weiterverarbeitet werden“, erläuterte Günther Kläger, ein weiterer Geschäftsführer des Holzwerks.
Rund 50 Mitarbeiter verarbeiten um die 140.000 Festmeter Rundholz im Jahr, davon etwa ein Viertel aus dem Landkreis. „Unser Standort in der waldreichen Region Nordschwarzwald ist ideal, trotzdem macht uns die Rohstoffversorgung zunehmend Sorgen“, führte Günther Kläger weiter aus.
Ausgiebig diskutiert wurden auch die Personalsituation und die Verfügbarkeit von Fachkräften. „Die Ausbildung junger Menschen hat bei Dölker traditionell einen sehr hohen Stellenwert, denn gut ausgebildete Mitarbeiter sind die Garanten für nachhaltigen Erfolg und das wichtigste Kapital eines Unternehmens“, betonte Geschäftsführer Heinz Claus Kläger. Bei einer Ausbildungsquote von rund 10 % sei man noch in der glücklichen Lage, die Fachkräfte aus dem eigenen Nachwuchs rekrutieren zu können.
Gegründet wurde das Unternehmen 1904 von Christian Dölker sen., welcher eine marode Gipsmühle zu einem Sägewerk umbaute. Der andauernde technische Fortschritt und die Tradition werden noch genauso mit Herzblut gelebt wie damals. Bis heute ist das Holzwerk in Familienhand. Neben den drei geschäftsführenden Gesellschaftern Paul Dölker, Heinz Claus Kläger und Günther Kläger arbeitet mit Isabella Kläger bereits die fünfte Generation aktiv im Betrieb mit.
Besuch Sägewerk Dölker
Von links nach rechts: Holger Rothfuss von der Wirtschaftsförderung Nordschwarzwald, Isabella Kläger, Heinz Claus Kläger, Oberbürgermeister Peter Rosenberger, Landrat Dr. Klaus Michael Rückert, Günther Kläger und Wirtschaftsförderer Axel Blochwitz bei der Besichtigung des Sägewerks.
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