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Weihnachtsgrüße aus dem Horber Rathaus


Weihnachtsgrüße 2014Liebe Mitbürgerinnen und Mitbürger der Horber Gesamtstadt,

kurz vor dem Jahreswechsel, in der besinnlichen Adventszeit, ist das geschäftige Treiben immer besonders groß. In der Hektik zum Jahresende dürfen wir aber nicht vergessen, dass das Weihnachtsfest eine Zeit des Innehaltens und der Einkehr sein sollte.

Wir fragen uns in der Zeit zwischen den Jahren auch, was das alte Jahr gebracht hat und was das neue bringen wird. Im nun zu Ende gehenden Jahr hat das Thema Nachhaltigkeit für Horb eine große Rolle gespielt.

Mit der Zukunftswerkstatt Anfang November fiel der Startschuss zum Pilotprojekt „Nachhaltige Kommunalentwicklung – gemeinsam auf dem Weg in die Zukunft“. Der langfristig angelegte Prozess, hin zum Masterplan Horb 2050, wird deshalb im „Trialog“ zwischen Bürgerinnen und Bürgern, dem Gemeinderat und der Verwaltung gegangen.

Direkt nach der Zukunftswerkstatt fand bereits die erste Runde zur Entwicklung einer Teilfläche der Hohenbergkaserne statt. In einem nächsten Schritt wird am 28. Februar 2015 eine öffentliche Bürgerbeteiligung zur Weiterentwicklung des Areals stattfinden, zu der wir Sie heute bereits recht herzlich einladen.

Luftbild Hohenbergkaserne Horb Auch die Vermarktung der Kaserne selbst kommt sehr gut voran. Mittlerweile konnten fast 30 Unternehmen aus den unterschiedlichsten Bereichen angesiedelt werden. Ein weiterer Ausbau soll mit Unterstützung des Wettbewerbs RegioWIN sowie lokalen und regionalen Akteuren erfolgen. Das Projekt hat zum Ziel, eine Forschungs- und Entwicklungs-Infrastruktur am Wirtschaftstandort Horb aufzubauen.

Eine nachhaltige Entwicklung konnte 2014 auch hinsichtlich der drei selbst gesteckten Oberziele „Klimaneutrale Kommune“, „generationengerechter Haushalt“ und „attraktive Stadt“ erzielt werden.

Mit der dritten Klimaschutzkonferenz im Frühjahr konnten wir unseren Weg in Richtung Klimaneutrale Kommune Horb 2050 fortsetzen. Ein weiterer Baustein kam mit dem Start des Horber Carsharings hinzu, in das auch das städtische Elektromobil eingebracht wurde. Bezüglich der Haushaltslage konnte die Stadt auch im Jahr 2014 weiter Schulden abbauen und wird nun erstmals seit neun Jahren einen ausgeglichen Haushalt verabschieden können.

Erfreulich war ebenso die Entwicklung der Einwohnerzahl, die in den letzten Monaten sogar leicht anstieg, obwohl Statistiken dies anderes prognostizierten. Der Zuzug junger Familien nach Horb macht sich auch durch mehr Einschulungen bemerkbar. Durch das neue „Horber Modell“ soll die Baulandentwicklung durch gezielte Innenentwicklung gestärkt werden und auch in den Ortschaften neue Bauplätze entstehen.

Neckar-Arkaden Horb: Die Planungen werden konkreter (Foto: Activ-Group) Des Weiteren konnten erst kürzlich die Planungen für ein Einkaufszentrum auf dem Postareal weiter konkretisiert werden. Ziel bleibt es, Kaufkraftabfluss in umliegende Städte zu verringern.

Das Angebot an Betreuungsplätzen für Kinder unter 3 Jahren liegt mittlerweile bei über 40 % und 98 % aller Kinder zwischen 3 und 6 Jahren gehen in einen Kindergarten im Stadtgebiet. Hinzu kommt der Ausbau an Ganztagesbetreuung auch im schulischen Bereich. Dies zeigt, dass sich die Investitionen in den Bereich Bildung und Betreuung auszahlen und somit eine solide Basis für die Zukunft unserer Stadt geschaffen wurde. Auch schwierige Themen im Schulbereich wurden im vergangenen Jahr schnell und unbürokratisch angegangen. Als Schulträger konnte die Stadt Horb bei der Formaldehydsanierung, die einen Millioneninvest auslöste, bereits Erfolge erzielen und Maßnahmen abschließen.

Weitere Themen im zurückliegenden Jahr waren: Die Wahl des ersten Horber Jugendgemeinderats sowie die Kommunal- und Europawahlen; der Arbeitskreis Asyl, welcher sich die letzten Monate vorbildlich um die nun 43 Flüchtlinge kümmert, wurde ins Leben gerufen; die „Kulturbrücke Horb“ heißt nun „Weltbürger Horb“; der neue städtische Internetauftritt ging online; der Marktplatz wurde autofrei gestaltet; die Breitbandversorgung konnte weiter ausgebaut werden; die Diskussionen um die Auffüllung des Steinbruchs in Talheim beschäftigen uns; der Horber Citymanager nahm im April seine Arbeit auf und die Bestrebungen der Feuerwehren im Dießener Tal sowie der Wehren in Talheim, sich zusammenzuschließen, besitzen Modellcharakter.

Und natürlich war Horb wieder Mittelpunkt bei unzähligen kleineren und vielen Großveranstaltungen: Vom klassischen Konzert bei den Horber Musiktagen bis zum Mini-Rockfestival, von vielen Vereinsfesten bis zu den Ritterspielen, von Fußballturnieren über Mission Mudder zu zahlreichen weiteren Topveranstaltungen – Horb ist Kulturstadt und vieles mehr.

Horb steht auch im kommenden Jahr vor großen Herausforderungen. Neben dem Planfeststellungsverfahren für die Hochbrücke wird uns auch die medizinische Versorgung vor Ort weiter beschäftigen. Um gemeinsam nochmals auf das Jahr 2014 zurückzublicken und damit das neue Jahr zu beginnen, möchten wir Sie bereits heute recht herzlich zum Neujahrsempfang am Samstag, 17. Januar 2015 in die Hohenberghalle einladen. Der Empfang steht im kommenden Jahr unter dem Motto „Bürgerbeteiligung ist kein Hokuspokus - Einladung zu einem zauberhaften Neujahrsempfang“.

Wir wünschen Ihnen und Ihren Familien ein besinnliches Weihnachtsfest und ein friedvolles und glückliches Jahr 2015, in dem wir uns mit Kraft und Zuversicht den neuen Herausforderungen stellen können. Bedanken möchten wir uns bei allen Bürgerinnen und Bürgern für Ihr persönliches Engagement, bei den Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern der Verwaltung für die hervorragende bürgerorientiere Arbeit und beim Gemeinderat, den Ortsvorstehern und den Ortschaftsräten für ein konstruktives Miteinander für unser schönes Horb mit all seinen 17 Ortschaften.


Ihr                         Ihr
Peter Rosenberger
Oberbürgermeister
Jan Zeitler
Bürgermeister
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