Masterplan 2050

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Masterplan Horb 2050


Es war nicht der übliche, nüchterne Rahmen, den man sonst von Bürgerbeteiligungen kennt: Rund 100 Bürgerinnen und Bürger, folgten am vergangenen Samstag der Einladung der Stadt Horb a.N. zur „Zukunftswerkstatt zum Masterplan Horb 2050“. Die Film-AG des Martin-Gerbert-Gymnasiums hatte einen „Imagefilm“ über Horb gedreht. Dieser leitete die Beteiligten in das Thema des Tages ein.
 
Oberbürgermeister Peter Rosenberger brachte das Ziel des „Masterplans Horb 2050“ mit einem Satz auf den Punkt: „Wie stelle ich mir mein Horb in der Zukunft vor?“ Die Veranstaltung war der Startschuss zu einem längeren Prozess, der als „Trialog“ zwischen Bürgerinnen und Bürgern, dem Gemeinderat und der Verwaltung ablaufen soll. Der Gemeinderat soll durch den Beitrag der Bürgerschaft besser abwägen können und Entscheidungen treffen, die eine breite Zustimmung in der Bevölkerung finden. Bürgerbeteiligung ist somit in gewisser Weise als „Politikberatung“ zu verstehen.
 
Die Verwaltung hatte Einladungen an zufällig ausgewählte Bürgerinnen und Bürger verschickt. Dabei wurden Geschlecht, Ortsteile, Alter und Migrationshintergrund berücksichtigt. Darüber hinaus konnten auch weitere Interessierte, die über das Amtsblatt der Stadt und die örtliche Presse eingeladen wurden, teilnehmen.
 Zukunftswerkstatt
Voll besetzt war das Plenum bei der 1. Horber Zukunftswerkstatt

Was läuft gut? Was läuft weniger gut? Was muss geschehen, damit eine Verbesserung eintritt? Was darf auf keinen Fall geschehen? Zu zwölf Themenfeldern bearbeiteten kleine Gruppen von etwa 5 bis 15 Bürgerinnen und Bürgern diese Fragen. Aus den Ideen heraus konnten zu jedem Thema konkrete Maßnahmen und Projekte benannt werden. Diese wurden im Anschluss an die Gruppenarbeit im Plenum allen Anwesenden vorgestellt. Alle Ideen und Anregungen werden in den nächsten Wochen aufgearbeitet. Zudem sind zu einzelnen Themen auch Vertiefungsveranstaltungen vorgesehen. Danach wird sich der Gemeinderat damit befassen. Für nächstes Jahr hat Oberbürgermeister Peter Rosenberger bereits eine „Zukunftskonferenz“ angekündigt. In dieser sollen die vielen gesammelten Aspekte auch breit diskutiert werden.
 
Um die Arbeitsatmosphäre aufzulockern wurde der Tag musikalisch durch die Musikschullehrer Laszlo Papesch am Saxofon und Wolfgang Reichert am Cello sowie durch die Violinenschüler „Musikküsschen“ von Larissa Dolgova von der Musikschule Horb umrahmt. Der Tageselternverein kümmerte sich während der Veranstaltung um die jüngsten Bürgerinnen und Bürger. Stärken konnten sich die Teilnehmer am Mittag mit einem leckeren Essen aus der Schulmensa.
 
Der Trialog geht bereits am kommenden Samstag in die nächste Runde. Mit etwa 25 Bürgerinnen und Bürgern, die ebenfalls zufällig ausgewählt wurden, sollen Ideen zur Entwicklung der Hohenbergkaserne gesammelt werden. Diese ersten Impulse sollen die Diskussionsgrundlage für eine folgende, öffentliche Veranstaltung sein, an der sich dann alle Interessierten beteiligen können. Es wird somit keine Stimme ungehört bleiben. Der genaue Termin wird rechtzeitig im Vorfeld bekanntgegeben.

Thomas Haigis von der Stadt Filderstadt
Thomas Haigis von der Stadt Filderstadt, externer Berater bei diesem Projekt, gab wichtige Hinweise für das Gelingen der Zukunftswerkstatt


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