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Planungen für die Neckartalbrücke
Teil 2: Lärmschutz hat Priorität


Verkehrsmenge auf Grundlage von aktuellen Verkehrsuntersuchungen

Eine der Grundlagen für die Planung der Neckartalbrücke ist die Verkehrsuntersuchung aus dem Jahr 2008. Diese Verkehrsuntersuchung wurde im Februar 2014 aktualisiert. Bei dieser Verkehrsuntersuchung ist auch ein Belastungsvergleich auf der Grundlage der Variante 7a mit dem Vergleichsfall 2 vorgenommen worden. Die Variante 7a beinhaltet dabei auch alle Straßenplanungen im Bereich der B 28 und der L 370 von Freudenstadt bis zur Autobahn, so zum Beispiel auch einen Abschnitt der B 28 von Grünmettstetten bis zum Hohenberg, die Umfahrung des Gewerbegebietes Hohenberg und die Neckartalbrücke. Diese Variante 7a berücksichtigt somit die höchstmögliche Verkehrsbelastung und vergleicht sie mit der Verkehrsbelastung ohne die Neckartalbrücke (Vergleichsfall 2), jeweils bezogen auf das Jahr 2025.

Dabei ergeben sich folgende Verkehrsmengen:

Neckartalbrücke Verkehrsmengen

Lärmschutzwände und passiver Schallschutz

Im Rahmen der Planungen zur Neckartalbrücke wurden die Schallauswirkungen ermittelt und eine Beurteilung nach der Verkehrslärmschutzverordnung vorgenommen. Weiterhin waren die Auswirkungen des Fernlärms für den engeren Untersuchungsbereich zu betrachten und zu bewerten.

Zur Ermittlung der Beurteilungspegel und der Grenzwertüberschreitungen wurden die Lärmimmissionen zur Variante 7a (Prognose 2025) ohne Lärmschutzmaßnahme ermittelt. Ohne Lärmschutzmaßnahme sind an 29 Gebäuden die Immissionsgrenzwerte nach der 16. Bundesimmissionsschutzverordnung überschritten, davon 21 Gebäude im Ortsbereich Nordstetten Nord und 8 Gebäude im Ortsbereich Nordstetten Süd (Horber Gässle/Froschgasse). Für die Bereiche mit Grenzwertüberschreitungen erfolgte deshalb die Untersuchung und Abwägung von Lärmschutzmaßnahmen.

Zur Reduzierung der Immissionen auf die Ortsbereiche von Nordstetten sind folgende Lärmschutzwände vorgesehen:

Neckartalbrücke Lärmschutz

Mit diesen Lärmschutzwänden können in Nordstetten Nord 15 von 21 Gebäuden, bei denen eine Grenzpegelüberschreitung vorlag, geschützt werden, so dass noch bei 6 Gebäuden Grenzpegelüberschreitungen verbleiben. In Nordstetten Süd können mit der Lärmschutzwand alle 8 Gebäude, an denen eine Grenzwertüberschreitung vorlag, geschützt werden.

Durch die Lärmschutzwand können die Beurteilungspegel im Bereich von Nordstetten Nord um durchschnittlich 6 dB(A) und im Bereich Nordstetten Süd um 3 dB(A) gegenüber der Situation ohne Lärmschutz reduziert werden.

Für Gebäude, an denen trotz aktiver Schallschutzmaßnahmen dennoch Restkonflikte, das heißt Überschreitungen der Immissionsgrenzwerte, auftreten, besteht dem Grunde nach ein Anspruch auf passiven Schallschutz, z.B. mittels Schallschutzfenstern.

Im Bereich Haugenstein werden durch die Baumaßnahme keine Grenzwertüberschreitungen verursacht.

In einem großen Teil der Siedlungsbereiche von Horb wird durch den Brückenneubau eine Verbesserung der Lärmsituation erreicht. Auch in den Bereichen in Nordstetten, wo Lärmschutzwände vorgesehen sind, wird gegenüber dem Vergleichsfall 2, also ohne eine Neckartalbrücke, die Lärmsituation verbessert.

Bei einer öffentlichen Informationsveranstaltung am Mittwoch, den 29. April 2015, ab 18:00 Uhr, werden die Pläne und Untersuchungsergebnisse vorgestellt. Alle Informationen zu den aktuellen Planungen der Neckartalbrücke B 32 sind bereits auf einer Projektseite des Regierungspräsidiums Karlsruhe zusammengestellt und können über einen Link auf der städtischen Homepage unter www.horb.de/Neckartalbrücke abgerufen werden.
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