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Brems Dich! Schule hat begonnen


Leuchtend gelbe Spannbänder weisen seit einigen Tagen wieder darauf hin: Die Schule hat begonnen. Dabei gilt aber auch: Schulanfänger sind Verkehrsanfänger. Sie gehen im wahrsten Sinne des Wortes neue Wege. Rücksicht und Toleranz ist diesen jungen Verkehrsteilnehmern gegenüber in erhöhtem Maße erforderlich, denn viel Neues strömt am Schulbeginn auf die Kinder ein und beansprucht sie in vielfältiger Weise. Unerfahrenheit verbunden mit Bewegungsdrang, Leichtsinn, mangelndem Risikobewusstsein, fehlender Verkehrsroutine und Gruppenverhalten führen dann im Verkehr zu gefährlichen Situationen.

Autofahrer aber auch Radfahrer werden in dieser Zeit daher um erhöhte Aufmerksamkeit gebeten, da stets mit unerwarteten und teilweise vielleicht unvernünftigen Reaktionen von Kindern zu rechnen ist, so Wolfang Kronenbitter, Fachbereichsleiter Recht und Ordnung. In der Nähe von Schulen, an Fußgängerüberwegen oder wenn einzelne Schüler oder Schülergruppen auftauchen, ist erhöhte Vorsicht erforderlich. Es gilt den Fuß vom Gas zu nehmen und jederzeit bremsbereit oder zu Ausweichmanövern bereit zu sein.

Schulanfang| Foto: GTÜ

Seit dem 11. September 2017 hat die Schule wieder begonnen. Daher gilt: Gib Acht im Straßenverkehr! | Foto: GTÜ.

Oft wird auch unterschätzt, wie wichtig das vorbildliche Verhalten der Erwachsenen für die Sicherheit der Kinder im Verkehr ist. Nicht nur beim Anlegen des Sicherheitsgurtes, sondern auch beim Überqueren der Straße sollte Kindern das richtige Verhalten immer wieder vermittelt werden.

Das Überqueren der Fahrbahn birgt für Kinder besondere Gefahren. Der Vorgang an sich stellt bereits hohe Anforderungen an die Aufmerksamkeit und Koordinationsleistung. Grundsätzlich gilt, dass es für Kinder am sichersten ist, wenn sie die Fahrbahn an einem Zebrastreifen, an Ampeln und an Mittelinseln überqueren. Wenn solche Querungshilfen fehlen, sollten die in Schulwegplänen empfohlenen Wege genutzt werden. Diese bieten ein hohes Maß an Sicherheit, ersetzen aber nicht das Einüben des Schulweges und des richtigen Verhaltens durch die Eltern.

Zudem sind Fußgängerampeln nur dann sichere Querungsstellen für Kinder, wenn sich auch Erwachsene richtig verhalten. Daher gilt: Bei Rot am Fahrbahnrand stehen bleiben und erst wenn die Ampel Grün zeigt und die Fahrbahn frei ist hinübergehen. Auch wenn unterwegs die Fußgängerampel wieder auf Rot springt, kann der Weg über die Straße trotzdem sicher fortgesetzt werden. Gerade vor Fußgängerampeln sollte es für die motorisierten Verkehrsteilnehmer allerdings selbstverständlich sein, bei Gelb anzuhalten.

In sensiblen Bereichen um Schulen und Kindergärten muss in den nächsten Wochen mit verstärkten Verkehrskontrollen gerechnet werden. Geschwindigkeiten, das Parkverhalten und die richtige Sicherung der Kinder im Fahrzeug werden schwerpunktmäßig kontrolliert. Ebenso wie Rotlicht-Verstöße an Ampelanlagen.

Es ist sehr bedauerlich, dass trotz aller Vorsorge immer noch Kinder auf dem Weg zur Schule verunglücken. Der Appell richtet sich an alle Verkehrsteilnehmer, mit einer vorausschauenden, rücksichtsvollen Fahrweise und vorbildlichen Verhalten, solche Unfälle zu vermeiden.


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