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Spielregeln im Rahmen des Masterplans


Zusammen mit der Amtsblattausgabe bekamen Sie druckfrisch den Spielregelkatalog zur Bürgerbeteiligung in Horb im Rahmen des Masterplans Horb 2050. Vielleicht stellen Sie sich nun die Frage, was ist Bürgerbeteiligung überhaupt? Die Stadt Horb versteht Bürgerbeteiligung als eine Möglichkeit für jede Bürgerin und jeden Bürger mitzureden, mitzudenken und vor allem mitzugestalten. Als eine Möglichkeit, um Weichen zu stellen, damit unsere schöne Neckarstadt auch in 2050 noch genauso lebenswert ist.

Bürgerbeteiligung zeichnet sich in Horb am Neckar vor allem durch intensive Gespräche zwischen drei beteiligten Gruppen aus und wird deshalb auch als Horber Trialog bezeichnet. Dies bedeutet, dass Bürger, Politik und Stadtverwaltung bei wichtigen Projekten miteinander ins Gespräch kommen und Vor- beziehungsweise Nachteile gemeinsam abwägen. Damit Erwartungen nicht enttäuscht werden, beginnt der Beteiligungsprozess mit einer eindeutigen Definition der Aufgaben und folgt einem verbindlich festgelegten Ablaufplan. Daher gibt es hierzu klar definierte Spielregeln.

Bürgerinnen und Bürger wirken laut diesen Spielregeln als eine Art Politikberater, indem sie ihre Kompetenzen, Informationen und Erfahrungen einbringen. Entscheidungen werden aber nach wie vor vom Gemeinderat als Hauptorgan der Kommune und Vertretung der Bürger getroffen. Durch die Bürgerbeteiligung gewinnen die Mitglieder des Gemeinderats jedoch eine Übersicht von Meinungen und Interessen und erfahren mehr über die Bedürfnisse der Horber Bevölkerung. In dem nun vorliegenden Spielregelkatalog sind zudem Erfahrungen bisheriger Bürgerbeteiligungen in Horb mit eingeflossen. Bürgerinnen und Bürger, Vertreter aus Politik und der Verwaltung haben an der Erstellung mitgearbeitet.

„Bürgerbeteiligung hilft dabei, das Substanzielle herauszufiltern und Stimmungen in der Bevölkerung besser einzuschätzen“, betont Oberbürgermeister Peter Rosenberger. Er ist sich sicher, dass vor allem in komplexen Prozessen solche Spielregeln gut tun: „Wenn sich alle Beteiligten daran halten, können wir gemeinsam effizient und konstruktiv an der Zukunft unserer Stadt arbeiten.“ Durch die enge und vertrauensvolle Zusammenarbeit kann ein produktives und zielorientiertes Verhältnis unter den Beteiligten entstehen, das in Motivation und Interesse mündet und schlussendlich dazu führt, die Demokratie zu stützen.

Bewährt hat sich die Bürgerbeteiligung in Horb bisher beispielsweise bei den Klimaschutzkonferenzen, bei der Entwicklung eines Teilbereichs der ehemaligen Hohenbergkaserne, beim Wettbewerb „Horber Innenstadt“ sowie beim runden Tisch „Steinbruch Talheim“. Einen hohen Stellenwert erhält das Thema Bürgerbeteiligung derzeit im Rahmen des Masterplans Horb 2050. Bei den Stadtteilkonferenzen, die Ende Januar diesen Jahres begonnen haben und noch bis zum 1. April 2017 in allen 17 Stadtteilen stattfinden werden, finden Horber Bürgerinnen und Bürger Gehör für ihre Wünsche und Anliegen und haben die Möglichkeit ihre Stadt aktiv mitzugestalten.


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