Amtsblatt Horb

Aktuelles

Schließung von Kindergärten und Schulen ab Montag - derzeitiger Stand und Elternbrief (C 123 - 07.01.2021)


Um der weiter zunehmenden Ausbreitung des Virus SARS-CoV-2 entgegenzuwirken, hat die baden-württembergische Landesregierung nun ab Montag, den 11. Januar 2021 die weitere Schließung von Kindertageseinrichtungen und Schulen beschlossen. Sonderpädagogische Bildungs- und Beratungszentren (SBBZ) werden bereits ab 11. Januar 2021 geöffnet. Dort findet Regelbetrieb unter Pandemiebedingungen statt.
 
Für alle Schülerinnen und Schüler der weiterführenden Schulen gibt es bis Ende Januar keinen Präsenzunterricht. Für die Abschlussklassen sind Sonderregeln möglich. Auch in den Grundschulen findet zunächst kein Präsenzunterricht statt. Dort werden Materialpakete ausgeteilt. Die Kindertageseinrichtungen bleiben zunächst geschlossen. Über eine Öffnung von Kitas und Grundschulen ab dem 18. Januar 2021 wird je nach Pandemieentwicklung auf Grundlage der dann vorliegenden Daten im Laufe der nächsten Woche entschieden.

Notbetreuung
 
Für Kindergartenkinder und für Schülerinnen und Schüler der Klassenstufen 1 bis 7, deren Eltern zwingend darauf angewiesen sind, wird an den regulären Öffnungs- bzw. Schultagen eine Notbetreuung eingerichtet. Die Notbetreuung erfolgt durch die jeweiligen Lehrkräfte beziehungsweise Betreuungskräfte.
 
Das Reduzieren der Kontakte durch die Schließungen kann allerdings nur erreicht werden, wenn die Notbetreuung ausschließlich dann in Anspruch genommen wird, wenn diese zwingend erforderlich ist. Das Kinderkrankengeld im Jahr 2021 wird für 10 zusätzliche Tage pro Elternteil (20 zusätzliche Tage für Alleinerziehende) gewährt. Die Stadtverwaltung appelliert deshalb an alle Eltern, eine Betreuung durch die Familie zunächst unter diesem Aspekt zu prüfen. Sollte diese jedoch nicht sichergestellt werden können, wird eine Notbetreuung ermöglicht.
 
Anspruch auf Notbetreuung haben Kinder, bei denen beide Erziehungsberechtigte oder die/der Alleinerziehende von ihrem Arbeitgeber als unabkömmlich gelten, sowie Erziehungsberechtigte die ein Studium absolvieren oder eine Schule besuchen, sofern sie die Abschlussprüfung im Jahr 2021 anstreben. Der Anspruch besteht nur, sofern die Erziehungsberechtigten durch die o.g. Tätigkeiten an der Betreuung ihres Kindes tatsächlich gehindert sind. Dies gilt für Präsenzarbeitsplätze sowie für Home-Office-Arbeitsplätze gleichermaßen.
 
Die Notbetreuung wird im jeweiligen Kindergarten und in der jeweiligen Schule gewährleistet. Betroffene Familien können ab sofort einen Antrag auf Notbetreuung stellen. Melden Sie sich hierzu bitte bei Ihrer Kindertageseinrichtung oder Schule. Die Notbetreuung deckt die Zeiten nach Stundenplan einschließlich der Betreuungszeiten ab. Im Kindergarten findet die Notbetreuung im tatsächlich benötigten Umfang statt (maximal, wie der Kindergartenplatz gebucht wurde). Darum sind hier bei der Antragstellung detaillierte Angaben zum zeitlichen Umfang erforderlich.
 

Die Stadtverwaltung hat heute (07.01.2021) einen aktuellen Elternbrief an die Eltern der Kindergartenkindern in den städtischen Kindertagesstätten verschickt. 

Für den Antrag auf Notbetreuung in KiTa's verwenden Sie bitte dieses Antragsformular (Download als PDF).



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Redakteur / Urheber
Quelle: www.baden-Württemberg.de

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