Amtsblatt Horb

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Wilde Ablagerung von Grünabfällen im Wald


Die Stadtverwaltung weist darauf hin, dass das Ablagern von Grünabfällen in Wald und Flur verboten ist. Solche Ablagerungen stellen eine erhebliche Beeinträchtigung der Umwelt und der Erholungsgebiete in Wald und Flur dar.

Die im Wald oder am Wegesrand entsorgten Gartenabfälle verrotten im Laufe der Jahre nicht, sondern bilden in dichten Lagen luftundurchlässige Schichten. Durch die Lagerung kommt es zu Schimmel- und Gärprozessen. In der Folge werden sowohl die Mikroorganismen im Boden als auch die natürliche Vegetation teilweise irreparabel geschädigt. Der natürliche Kreislauf wird unterbrochen, Bäume werden krank und sterben ab, außerdem sind zusätzlich eingebrachte Gartenunkräuter nicht arttypisch für die Waldvegetation und zerstören das ursprüngliche Biotop.
Wilde Müllablagerungen sind also keine Kavaliersdelikte, sondern eine Ordnungswidrigkeit, die mit einem entsprechenden Bußgeld geahndet wird. Die Kosten für diese Beseitigung, sofern kein Verursacher festzustellen ist, zahlt jeder einzelne Bürger!

Stattdessen können die anfallenden Grünabfälle bei den Abfallwirtschaftsbetrieben im Landkreis als wertvolle Rohstoffe kompostiert und anschließend wieder zur Humusversorgung, Düngung und Gartenpflege genutzt werden. Für jeden Bürger gibt es ausreichend Möglichkeiten, den Grünschnitt abzugeben oder anhand von diversen Terminen im Jahr ordnungsgemäß und praktisch von zu Hause aus entsorgen zu lassen. Das verursacht keine zusätzlichen Kosten und ist Teil der Abfallentsorgungsgebühren.

Heckenschnitt
So nicht - Grünabfälle dürfen nicht einfach in Wald und Flur entsorgt werden!
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