Quelle: Bundeszentrale_fuer_gesundheitliche_Aufklaerung_BZgA_www.infektionsschutz.de

Coronavirus
Schulen und Kindertageseinrichtungen

Seit dem 15. Juni sind die ersten bis dritten Klassen der Grundschulen wieder in den Präsenzunterricht einbezogen. Dabei wird ein rollierendes System angewendet. Dies gilt auch für die restlichen Klassen an den weiterführenden Schulen, die ebenfalls seit 15. Juni im Wechsel von Präsenz- und Fernunterricht im Wochenrhythmus unterrichtet werden. Von 29. Juni 2020 an können alle Kinder an Grundschulen wieder regelmäßig ihre Schule besuchen sowie alle Kinder wieder regelmäßig ihre Kitas und die Kindertagespflege. Aufgrund der dynamischen Lageentwicklung aktualisiert und erweitert das Kultusministerium seine Hinweise im Hinblick auf das Coronavirus regelmäßig. Bitte informieren Sie sich daher über aktuelle Entwicklungen im Bereich der Schulen und Kindertagesstätten auf dem Informationsportal des Kultusministeriums oder auf  www.baden-wuerttemberg.de


Aktuelle Informationen der Stadtverwaltung:

Horber Grundschulen und Kindergärten ab 29. Juni wieder im Regelbetrieb

Elternbrief vom 23. Juni 2020 zur Wiederaufnahme des Regelbetriebs

Formular zum Download: Gesundheitsbestätigung für Kindertageseinrichtung


Weitere Meldungen zur Corona-Pandemie finden Sie unter www.horb.de/corona.

Die Stadtverwaltung Horb a. N. bietet für alle Eltern, die in kritischen Infrastrukturen beschäftigt sind und welche die Betreuung ihrer Kinder nicht über Familie, Bekannte, Nachbarschaft o.a. gewährleisten können, eine Notbetreuung der Kinder in den Klassenstufen 5-7  an.

Erweiterte Notbetreuung für Kinder in Klassenstufen 5 - 7

Anmeldungen von Montag bis Freitag, 10:00 Uhr bis 12:00 Uhr, unter Tel. 07451 901-301

Um auch der Kinderbetreuung im Hinblick auf das Hochfahren des wirtschaftlichen Lebens gerecht zu werden, haben Bund und Länder die Ausweitung der Notbetreuung und Schulen, die weiterhin für den normalen Betrieb geschlossen sind, vereinbart.

Die Betreuung gilt für Kinder in der weiterführenden Schulen, Klassen 5 bis 7.

Die Notbetreuung steht offen für Kinder der Beschäftigten der “Kritischen Infrastruktur” (Definition siehe unten) sowie für Kinder, deren beide Eltern, bzw. der oder die Alleinerziehende außerhalb der Wohnung einen “präsenzpflichtigen” Arbeitsplatz haben und als unabkömmlich gelten. Eltern, die die Notbetreuung für ihre Kinder beantragen möchten, benötigen eine entsprechende Bescheinigung ihres Arbeitgebers (Vordruck zum Download). Zudem müssen die Erziehungsberechtigten bestätigen, dass eine anderweitige Betreuung der Kinder nicht möglich ist.

Die Notbetreuung soll nur dann in Anspruch genommen werden, wenn die Kinder nicht anderweitig betreut werden können. Die Betreuung an den Schulen wird von der Schulleitung, in Abstimmung mit der mit der Stadt als Schulträger, organisiert.

Anmeldungen für die erweiterte Notbetreuung von Kindern

Eltern, die berechtigt für eine Notbetreuung sind, können ihr Kind bei der Stadtverwaltung Horb a. N. Montag bis Freitag  von 10:00 Uhr bis 12:00 Uhr wie folgt anmelden:
Eltern Schule (5. bis 7. Klasse): Tel. 07451 901-301

Sollten weitere nachträgliche Anmeldungen eingehen, dann muss die Stadtverwaltung bei Kapazitätsengpässen immer wieder neu entscheiden, welches Kind bevorrechtig betreut werden muss. Eltern sollten sich deshalb darauf einstellen, dass ihr Kind, obwohl es bereits betreut wird, diesen Betreuungsplatz zugunsten eines anderen Kindes verlieren kann, wenn die Verordnung dessen Eltern eine höhere Priorität im Betreuungsanspruch einräumt. Hierfür bittet die Stadtverwaltung um Verständnis.

Kritische Infrastruktur

Die Bereiche der Kritischen Infrastruktur werden durch die Corona-Verordnung in der jeweils gültigen Fassung geregelt. Derzeit (Stand: VO ab 27.04.2020) zählen hierzu insbesondere:

1. die in den §§ 2 bis 8 der BSI-Kritisverordnung (BSI-KritisV) bestimmten Sektoren Energie, Wasser, Ernährung, Informationstechnik und Telekommunikation, Gesundheit, Finanz- und Versicherungswesen, Transport und Verkehr,

2. die gesamte Infrastruktur zur medizinischen und pflegerischen Versorgung einschließlich der zur Aufrechterhaltung dieser Versorgung notwendigen Unterstützungsbereiche, der Altenpflege und der ambulanten Pflegedienste, auch soweit sie über die Bestimmung des Sektors Gesundheit in § 6 BSI-KritisV hinausgeht,

3. die ambulanten Einrichtungen und Dienste der Wohnungslosenhilfe, die Leistungen nach §§ 67 ff. des Zwölften Buchs Sozialgesetzbuch erbringen, sowie gemeindepsychiatrische und sozialpsychiatrische Einrichtungen und Dienste, die einem Versorgungsvertrag unterliegen, und ambulante Einrichtungen und Dienste der Drogen- und Suchtberatungsstellen,

4. Regierung und Verwaltung, Parlament, Organe der Rechtspflege, Justizvollzugs- und Abschiebungshaftvollzugseinrichtungen sowie notwendige Einrichtungen der öffentlichen Daseinsvorsorge (einschließlich der Einrichtungen gemäß § 36 Absatz 1 Nummer 4 IfSG) sowie die in den § 1 Absatz 1 genannten Einrichtungen, soweit Beschäftigte von ihrem Dienstherrn oder Arbeitgeber unabkömmlich gestellt werden,

5. Polizei und Feuerwehr (auch Freiwillige) sowie Notfall- /Rettungswesen einschließlich Katastrophenschutz, sowie die Einheiten und Stellen der Bundeswehr, die mittelbar oder unmittelbar wegen der durch das Corona-Virus SARS-CoV-2 verursachten Epidemie im Einsatz sind,

6. Rundfunk und Presse,

7. Beschäftigte der Betreiber bzw. Unternehmen für den ÖPNV und den Schienenpersonenverkehr sowie Beschäftigte der lokalen Busunternehmen, sofern sie im Linienverkehr eingesetzt werden,

8. die Straßenbetriebe und Straßenmeistereien sowie

9. das Bestattungswesen.

Hinweis: Das Kultusministerium kann durch Rechtsverordnung weitere Bereiche als Kritische Infrastruktur festlegen.

Linktipps:

Informationsportal des Kultusministeriums Baden-Württemberg

Aktuell gültige Fassung der Corona-Verordnung und Einzelverordnungen



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