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Konversion der Hohenbergkaserne

Luftbild Kaserne 350

Vorgeschichte zur Konversion

  • Erbaut 1935/36 für die Wehrmacht; Einzug des Maschinen-Gewehr-Bataillon 4 aus Münsingen mit 1.000 Mann
  • 1938 Bennennung als Ypern Kaserne nach der im Ersten Weltkrieg umkämpften westflämischen Stadt
  • 1945 Einmarsch französischer Verbände; Zunächst Nutzung als Gendarmerieschule
  • 1953 Nutzung durch das französische Militär; Umbenennung in „Quartier Moncey“
  • 1977 Abzug der französischen Verbände; Danach Leerstand; Nutzung des Standortübungsplatzes durch die Bundeswehr
  • 80er Überlegung gepanzerte Verbände der Bundeswehr unterzubringen; Entscheidung zugunsten eines Sanitätsbataillones
  • 1981 Erteilung des Planungsauftrages zur Sanierung
  • 1983 Abbrucharbeiten im technischen Bereich
  • 1985 - 1987 Umfangreiche Sanierungsmassnahmen
  • 1989 Einzug des Sanitätsbataillones 10 und des FArtBtl 555 in die dann „Hohenbergkaserne“ genannte Anlage
  • 1993 Einzug Lazarettregiment 75 und Reservelazarett 7521
  • 2004 Bekanntgabe der Schliessungsliste von Kasernen. Die in Horb stationierten Einheiten sollen nach Ulm verlegt werden.
  • Ende 2010 - Anfang 2011 Verlegung der in Horb stationierten Kräfte nach Ulm.
  • Ab April 2011 Leerstand der Bundesimmobilie.
  • September 2012 Anmietung der Erdgeschossräumlichkeiten des Stabsgebäudes durch die Stadt Horb a. N. sowie Umbau und Untervermietung an die Dualen Hochschule Baden-Württemberg Stuttgart, Campus Horb.
  • Seit 28.04.2013 befindet sich die ehemalige Hohenberg-Kaserne im Eigentum der Stadt Horb a. N..

Sanierungsprogramm "Soziale Stadt"
Nach Bekanntgabe der Entscheidung des Bundesverteidigungsministeriums über die Schließung des Bundeswehrstandortes in Horb a.N. hat der Gemeinderat in seiner Sitzung vom 07.12.2004 beschlossen, das Kasernengelände bei den vorbereitenden Untersuchungen für das Gebiet „Hohenberg“ im Rahmen des Sanierungsprogramms „Stadtteile mit besonderem Entwicklungsbedarf – die soziale Stadt“ einzubeziehen. Für die Durchführung der vorbereitenden Untersuchungen hat der Gemeinderat die Wüstenrot Haus- und Städtebau GmbH (WHS) beauftragt.

Ideenbörse
Am 02.03.2005 hat die Stadtverwaltung eine Ideenbörse mit Abgeordneten, Vertretern der Bundesanstalt für Immobilienaufgaben (BImA) sowie Vertretern aus Politik, Wirtschaft, Wissenschaft etc. veranstaltet. Bei dieser Ideenbörse wurden im Rahmen eines Brainstormings sämtliche Ideen, Vorschläge und Anregungen für eine künftige Nutzung des Kasernenareals gesammelt. Diese Ideen wurden von der Verwaltung zusammengefasst und untergliedert. Eine erste Bewertung der Ideen wurde von der WHS bereits vorgenommen.

Konferenz des Bundesverteidigungsministers
Am 18.04.2005 fand eine Konferenz zur Stationierung der Bundeswehr in Bonn statt. Der damalige Bundesverteidigungsminister Dr. Peter Struck hat klar zum Ausdruck gebracht, dass der Bund kein Konversionsprogramm planen wird und finanzielle Mittel seitens des Bundes nicht zu erwarten sind.

Informationsaustausch der Kommunen
Im April und Juni 2005 hat die Stadtverwaltung Informationsfahrten mit Vertretern des Gemeinderats nach Neuhausen ob Eck, Sigmaringen, Stetten am kalten Markt, Günzburg und Münsingen durchgeführt, um sich bei anderen Städten über die Umnutzung militärischer Liegenschaften zu informieren.

Information des Gemeinderates
Der Gemeinderat wurde in jeder Sitzung über den aktuellen Sachstand der Konversion informiert und hat sich in seiner Klausurtagung am 22.10.2005 mit diesem Thema beschäftigt.

Sanierungsprogramm "Soziale Stadt"
Am 17.01.2006 hat eine Kasernenbesichtigung mit Herrn Ministerialdirektor Dr. Friedrich Bullinger vom Wirtschaftsministerium Baden-Württemberg stattgefunden. Herr Dr. Bullinger hat dabei ein Schreiben von Wirtschaftsminister Ernst Pfister überbracht. Darin wurde der Stadt Horb mitgeteilt, dass der Fördersatz der städtebaulichen Erneuerung bei besonders stark konversionsbetroffenen Städten mit Wirkung vom 01.01.2006 von 60% auf 70% erhöht wird. Im Einzelnen bedeutet dies, dass bei der Umnutzung der ehemals militärischen Liegenschaften alle Einzelmaßnahmen der städtebaulichen Erneuerung im Rahmen des Sanierungsprogramms „Die soziale Stadt“ auf dem Hohenberg mit dem erhöhten Fördersatz von 70% gefördert werden.

Vorbereitende Untersuchung
Am 20.02.2006 wurden die Ergebnisse der vorbereitenden Untersuchungen über das Kasernenareal und damit die Bestandsaufnahme und städtebauliche Bewertung des Kasernengeländes durch die Wüstenrot Haus- und Städtebau GmbH unter Einbeziehung der Ergebnisse der Ideenbörse vom März 2005 vorgestellt.

 


Lageplan Kaserne 170

 

 

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