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Aktuelles aus Horb


Windenergie - Sachstand im Gemeinderat vorgestellt


Über den aktuellen Sachstand zu dem geplanten Windpark im Bereich „Großer Hau“ wurde der Gemeinderat in seiner letzten Sitzung vor der Sommerpause am 17. Juli 2012 informiert. Viele Fragen werden derzeit diskutiert:

Wie groß werden die Rodungsflächen im Wald sein?
Bereits in der Informationsveranstaltung wurde von einem dauerhaften Flächenbedarf von 0,35 ha und einem temporären Flächenbedarf von 0,25 ha ausgegangen. Die benötigen Flächen sind anlagenspezifisch und hängen insbesondere von der Montageweise ab. Die Forstbehörden geht derzeit von einem Flächenbedarf von 0,5 – 0,6 ha je Anlage für die Waldumwandlungsgenehmigung aus.

Wie wird der Artenschutz berücksichtigt?
Vor einer abschließenden Beurteilung der Auswirkungen sind die Ergebnisse der noch laufenden Untersuchungen abzuwarten. Mit der Fertigstellung der Gutachten wird im September gerechnet. In Bezug auf Fledermäuse konnte bereits nachgewiesen werden, dass bei Beachtung von Monitoring und Abschaltzeiten während bestimmter Witterungsbedingungen keine wesentlich negativen Auswirkungen zu erwarten sind. Zum Thema Brut- und Rastvögel wurde aktuell ein Zwischenbericht vorgelegt. Demnach könnten die nördlich und östlich des Plangebietes liegenden Brutreviere des Rotmilanes dazu führen, dass Randbereiche der Potenzialfläche aus artenschutzrechtlichen Gründen für die Windenergienutzung ungeeignet sind. Eine präzise Abgrenzung dieser Bereiche ist derzeit allerdings noch nicht möglich.

Werden an den Betreiber Subventionen ausgeschüttet?
Subventionen im Sinne von Auszahlungen von Steuermitteln an Betreiber finden nicht statt. Gemäß des Erneuerbaren-Energien-Gesetzes (EEG) werden jedoch Bestandteile des Strompreises den die Kunden zu entrichten haben gezielt für die erhöhte Einspeisevergütung bei regenerativen Energien verwendet. Über das Gesetz entscheidet der Bund.

Kann von Infraschall eine Gesundheitsgefährdung ausgehen?
Wissenschaftliche Studien zeigen, dass Infraschall nur dann Folgen haben kann, wenn Menschen ihn hören oder spüren können. Da die von Windkraftanlagen erzeugten Infraschallpegel in üblichen Abständen zur Wohnbebauung deutlich unterhalb der Hör- und Wahrnehmungsgrenzen liegen, haben nach heutigem Stand der Wissenschaft Windkraftanlagen keine schädlichen Auswirkungen für das Wohlbefinden und die Gesundheit des Menschen.

Steigt die Gefahr von Sturmschäden im Wald?
Seitens der Forstbehörde wurde ausgeführt, dass der überplante Waldbereich stabiler und sturmfester einzuschätzen ist als andere vergleichbare Waldungen auf den ebenen Höhenlagen des Horber Stadtgebietes. Dennoch wird insbesondere in schmalen Waldbereichen die Gefährdung hinsichtlich möglichen Sturmwurfes mit Windenergieanlagen höher eingeschätzt als ohne. Es erscheint sinnvoll, besonders gefährdete Bereiche mit schmalem Waldbestand auf Ihre Eignung hin gezielt zu überprüfen.

Wo gibt es weitere Informationen?
Alle aktuellen Informationen, Planungen und Gutachten sind auch auf der städtischen Internetseite veröffentlicht: "Wirtschaft, Handel und Bauen" | "Klimaneutrale Kommune" | "Windenergie" oder direkt http://www.horb.de/de/Wirtschaft,-Handel-und-Bauen/Klimaneutrale-Kommune/Windenergie.

Wie geht es weiter?
Der Gemeinderat wurde in der letzten Sitzung über den aktuellen Sachstand informiert. Vor weiteren Verfahrensschritten sind zunächst die Ergebnisse der artenschutzrechtlichen Gutachten abzuwarten. Anschließend werden die Ergebnisse der Öffentlichkeits- und Behördenbeteiligung den zuständigen Gremien vorgelegt um über die weitere Vorgehensweise zu beraten. In diesem Zusammenhang ist auch geplant, für die Standorte zur Nutzung der Windenergie einen eigenen sachlichen Teilflächennutzungsplan aufzustellen.
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Redakteur / Urheber
Horb am Neckar | Marktplatz 8 | 72160 Horb am Neckar | Tel. 0 7451 / 901-0