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Aktuelles aus Horb


Auswirkungen des „Filderdialogs“ auf Horb


Mehr als sieben Stunden lang hat am Samstag auf der Landesmesse der Debattenmarathon bei der dritten Runde des sogenannten „Filderdialogs“ gedauert. Nach überaus kontroversem Austausch war schließlich klar, welche Streckenlösung die Teilnehmer für Stuttgart 21 auf den Fildern favorisieren: Nämlich die umstrittene Gäubahn-Trasse. Erwartet wurde eigentlich eine umsteigefreie und schnellere Direktanbindung der Gäubahn an den Flughafen Stuttgart.

Die nun angestrebte Lösung, die auch von Verkehrsminister Hermann favorisiert wurde, bedeutet jedoch für Horb: Der Zug fährt wie bisher. Wer zum Flughafen nach Stuttgart möchte, muss im Bahnhof in Stuttgart-Vaihingen auf die S-Bahn umsteigen und von dort dann zum Flughafen fahren. Wer von Horb nach München will, muss entweder in Vaihingen umsteigen, mit der S-Bahn zum Flughafen und kann dann per ICE in Richtung München weiterfahren oder er macht den Umweg über den Hauptbahnhof Stuttgart. Beide Strecken kosten den Fahrgast gut 20 Minuten mehr. 63 Teilnehmer sprachen sich für diese Lösung aus, die geschätzt rund 186 Millionen Euro kosten soll. Immerhin 44 Stimmen entfielen auf eine Variante, die auf der von der Bahn gewünschten Trasse basiert. Hierbei würde der neue Fern- und Regionalbahnhof am Flughafen auch direkt von der Gäubahn angefahren. Mehrkosten: rund 110 Millionen Euro.

Der Vorschlag von Hermann würde durch die Verlängerung der Gäubahn nicht nur die Anbindung der Region Freudenstadt nach Stuttgart um ca. 20 Minuten verlangsamen, sondern auch die angestrebte ICE-Durchlassverbindung von Zürich über Horb, Stuttgart und Nürnberg nach Berlin in Frage stellen. „Der jetzige Kompromiss ist für Horb und die gesamte Region bis zur Schweizer Grenze auf keinen Fall akzeptabel. Nicht nur der im Volksentscheid zu Stuttgart 21 zugesagte umstiegsfreie Direktanschluss an den Flughafen Stuttgart und an die Messe auf den Fildern würde somit hinfällig, auch die Fahrzeit unserer Pendler in die Landeshauptstadt würde inakzeptabel verlängert werden“, so Oberbürgermeister Peter Rosenberger zum Ergebnis des „Filderdialogs“.

Die Bahn hat ihrerseits nun angekündigt, die Belange ernsthaft zu prüfen. Zu beachten sei grundsätzlich aber, dass das Ergebnis des „Filderdialogs“ nicht repräsentativ für das ganze Land sei, so der Stuttgart-21-Sprecher Wolfgang Dietrich. Die Teilnehmer seien fast ausschließlich aus dem Filderraum gekommen. Ein Projekt dieser Größe können aber nicht alleine lokal verhandelt werden. Die Partner würden nun einstimmig entscheiden, ob die Empfehlungen verfolgt werden können. „Ist das nicht gegeben“, so Dietrich, „wird die Antragstrasse, direkt an den Flughafen, weiter verfolgt.“
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