Stadtarchiv Horb
Das Stadtarchiv Horb ist das "Gedächtnis der Stadt" und Anlaufstelle für alle Fragen zur Geschichte dieser Region.
In unseren Magazinen bewahren wir jahrhundertealte Pergamenturkunden und Amtsbücher auf - ebenso sammeln wir modernes Schriftgut der Stadtverwaltung, Tageszeitungen, Fotos, Plakate ...
Ziel ist, Vergangenheit und Gegenwart der Stadt Horb und ihrer zugehörigen Ortsteile für die Zukunft zu dokumentieren.
Stammtischrunde im Goldenen Adler
Das offene Archiv
Die Bürger sind eingeladen, im Archiv mitzuarbeiten.
In verschiedenen Arbeitskreisen treffen sich zahlreiche Bürger entweder im Horber Stadtarchiv oder in einem der 18 Stadtteilarchive. Hier werden die Horber Tageszeitungen ausgewertet, Akten gesichtet und geordnet, Fotos identifiziert und beschriftet, Zeitzeugeninterviews geführt, Ausstellungen vorbereitet und heimatgeschichtliche Themen diskutiert.
Wer besitzt historische Fotos oder sonstige Unterlagen und stellt diese dem Stadtarchiv zum Reproduzieren zur Verfügung?
Jeder Interessierte, vom Schüler bis zum Rentner, kann sich einbringen. Herzlich willkommen!
Im Goldenen Anker
Geschichte des Stadtarchivs
Seit Jahrhunderten werden bei der Stadt Horb wichtige Unterlagen besonders verwahrt. Während der Kriegszeiten des 17. Jahrhunderts wurden diese, um sie vor dem Zugriff der Feinde zu schützen, sogar zweimal fortgebracht: einmal auf den Hohenzollern, das andere Mal bis an den Hochrhein. Auch den verheerenden Stadtbrand von 1725 überlebte das Archiv wohl unbeschadet.
Die erste wissenschaftliche Nutzung erfuhr das Stadtarchiv Horb 1780 durch den berühmten Fürstabt Gerbert von St. Blasien, einst selbst in Horb geboren. Dienten diese Unterlagen ursprünglich in erster Linie zur Rechtssicherung, so kam im Laufe des 19. Jahrhunderts vermehrt das geschichtliche Interesse auf. 1877 erhielt das Stadtarchiv die erste umfassende Ordnung durch Stadtschultheiß Erath und um 1960 wurde es im Auftrag der Stadt von einem Archivar verzeichnet. Seit 1992 ist das Stadtarchiv hauptamtlich besetzt.
Bestände
Das Stadtarchiv Horb verfügt über eine reiche historische Überlieferung, die jedoch Lücken aufweist. Bemerkenswert sind die Stadtordnungen aus dem 15. und 16. Jahrhundert, die bereits im Jahre 1564 einsetzende Reihe der Stadtratsprotokolle oder die fast lückenlose und jetzt 150 Jahrgänge umfassende Reihe der Horber Tageszeitung.
Durch intensives Sammeln konnte eine umfangreiche Fotosammlung aufgebaut werden. Seit Mitte der 1990er Jahre wird eine alle Bereiche umfassende Druckschriftensammlung geführt. Die Zeitungsausschnittsammlung, lokalhistorische Themen betreffend, reicht bereits einige Jahrzehnte zurück.
Schneiderei um 1930
18 Stadtteilarchive
Zur Stadt Horb a. N. gehören 18 einst selbständige Gemeinden. Jede dieser Gemeinden verfügt über ein eigenes Archiv, das - trotz mancher fachlicher Bedenken - bewußt vor Ort belassen wurde. Für viele dieser Stadtteilarchive ist ein ehrenamtliche(r) Archivar(in) mit verantwortlich.
Die Überlieferung dieser kleineren Gemeinden setzt in der Regel im 17. oder 18. Jahrhundert mit Akten und Amtsbüchern ein und nimmt zu Beginn des 19. Jahrhunderts enorm zu. Steuer- und Güterbücher, Gemeinderatsprotokolle, Inventuren und Teilungen.
Brandversicherungskataster, Kaufbücher, Gewerbekataster u.a. geben heute noch detailliert Aufschluss über die Lebenswelt weit zurückliegender Generationen.
Als Ansprechpartner für die Stadtteilarchive stehen Ihnen die Ortschaftsverwaltungen während den üblichen Öffnungszeiten zur Verfügung.
Kontakt:
Stadtarchiv Horb
Oberamteigasse 2
72160 Horb a. N.
(im Gebäude des Finanzamts)
Ansprechpartnerin:
Dr. Karoline Adler
Postanschrift:
Stadtarchiv Horb
Marktplatz 8
72160 Horb a. N.
Öffnungszeiten:
Montag nachmittag 14 bis 17 Uhr
Dienstag vormittag 9 bis 12 Uhr
sowie nach Vereinbarung
Telefon: 07451/8675
E-Mail: Archiv@horb.de




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